US-Medien zu Wähler-Beschimpfung"Heute hat Romney die Wahl verloren"

Eine Panne, die für Mitt Romney verheerende Folgen haben könnte: In einem heimlich aufgenommenen Video verhöhnt er die Wähler von Präsident Obama. Die Reaktionen in den US-Medien sind für den Republikaner vernichtend. Für einige ist das Rennen um die Präsidentschaft mit dem heutigen Tag sogar entschieden.

Eine Panne, die für Mitt Romney verheerende Folgen haben könnte: In einem heimlich gedrehten Video verhöhnt er die Wähler von Präsident Obama. Die Reaktionen in den US-Medien sind für den Republikaner vernichtend. Für einige ist das Rennen um die Präsidentschaft mit dem heutigen Tag sogar entschieden.

Das politische Amerika kennt seit Sonntag kaum ein anderes Thema mehr. Das heimlich aufgenommene Video, das zeigt, wie der republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney vor wohlhabenden Spendern über seine Mitbürger herzieht, bestimmt die Schlagzeilen. Fast die Hälfte aller Amerikaner glaubten, sie seien Opfer und hätten Anspruch auf finanzielle Unterstützung, sagt Romney darin. Die Reaktionen darauf in den Medien fallen verheerend aus.

Die Huffington Post brüllt in großen roten Lettern: "Es tut ihm nicht leid!" Im Text werden die Aussagen Romneys im Detail wiedergegeben. Vor allem einen Satz Romneys hebt der Autor hervor: Als Kandidat für das Weiße Haus sei es nicht seine Aufgabe, sich über diese Leute "Sorgen zu machen".

18. September 2012, 16:532012-09-18 16:53:08 © Süddeutsche.de/Sebastian Gierke/beitz