Der Angriff der US-Luftwaffe im Irak auf mutmaßliche Al-Qaida-Kämpfer hat 15 Frauen und Kinder das Leben gekostet.

Bei einem US-Luftangriff im Irak gegen mutmaßliche Al-Qaida-Kämpfer sind nach amerikanischen Angaben versehentlich 15 Frauen und Kinder getötet worden. Der Angriff 120 Kilometer nördlich von Bagdad habe sich gegen Führungsmitglieder der Terrororganisation gerichtet, die sich dort getroffen hätten, zitierte der US-Nachrichtensender CNN einen US-Sprecher.

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Die US-Armee bedauere es, das Zivilisten bei dem Angriff getötet wurden, sagte der Sprecher. Die Frauen und Kinder seien aber von den Terroristen bewusst in diese Gefahr gebracht worden. Bei dem Angriff starben den Angaben zufolge auch 19 Aufständische.

Außerdem sind bei einem Bombenanschlag auf einem Spielplatz in einer nordirakischen Stadt ein Kind getötet und 13 weitere verletzt worden. Der Attentäter erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Der Mann habe seinen Sprengsatz in einem Karren unter Spielsachen transportiert, sagte Polizeioffizier Abbas Mohammed. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Toten noch steige.

Die Kinder feierten auf dem Platz das muslimische Zuckerfest zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Der Anschlag ereignete sich in Tus Churmato etwa 180 Kilometer nördlich von Bagdad. Die Stadt wird mehrheitlich von schiitischen Turkmenen bewohnt.

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(AFP/dpa/Reuters)