Nachdem gestern schockierende Bilder eines Verhörs veröffentlicht wurden, hat auch der ehemalige Fahrer von Osama bin Laden, Salim Hamdan, vor einem US-Militärgericht über Misshandlungen in Haft berichtet. Er klagte über Schläge, Isolation, Schlafentzug und sexuelle Übergriffe.
Der ehemalige Fahrer von Osama bin Laden hat vor einem US-Militärgericht in Guantánamo Bay über Misshandlungen in Haft ausgesagt. Salim Hamdan, seit fast sieben Jahren in amerikanischer Gefangenschaft, sprach davon, wie er geschlagen, in Isolationshaft gehalten, Schlafentzug ausgesetzt und bei Verhören auf anstößige Art von einer Frau berührt worden sei.
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Der ehemalige Fahrer von Osama bin Laden, Salim Hamdan, hat über Misshandlungen in der Haft ausgesagt. (© Foto: AP)
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Eine Psychologin der Verteidigung sprach von Verhörmethoden aus dem Vietnamkrieg. Die Anklage wies die Vorwürfe zurück. Hamdan hatte 2006 mit einer Klage vor dem Obersten Gericht einen Umbau der Militärtribunale erzwungen. Hamdans Aussage war Teil einer Anhörung vor dem eigentlichen Verfahren, das kommende Woche eröffnet werden soll. Das Justizministerium drängte einen Bundesrichter dazu, die Verhandlung zuzulassen.
Hamdans Anwälte fordern dagegen eine Einstellung des Verfahrens. Sie erklärten am Dienstag, seine Aussagen während der Haft dürften nicht zugelassen werden, da sie unter Zwang zustande gekommen seien. Hamdans Anwalt Charles Swift ließ den Jemeniten vor Gericht beschreiben, was seit seiner Festnahme im November 2001 in Afghanistan passiert sei. Dort sei er geschlagen worden, sagte Hamdan durch einen Übersetzer.
Er beschrieb, wie die Wachen in Guantánamo vor Verhören alle fünf bis zehn Minuten an seine Zelltür getrommelt hätten, um ihn am Schlafen zu hindern. "Man schläft wieder ein", sagte er. "Innerhalb von fünf oder zehn Minuten kommt der Soldat wieder."
"Hat Sie Ihren Oberschenkel Berührt?"
Über ein Verhör durch eine Frau sprach Hamdan nur zögerlich und zum Teil mit gesenktem Blick. Sie habe ihm "oberhalb des Knies" berührt, sagte er. "Hat sie Ihren Oberschenkel berührt?" hakte Swift nach. "Ja", sagte Hamdan.
Er habe angefangen, ihre Fragen zu beantworten, als sie gedroht habe, seinen Schritt zu berühren. Mehrere Guantánamo-Häftlinge haben davon berichtet, dass bei Befragungen muslimische sexuelle Tabus gebrochen worden seien. Hamdan hat zugegeben, Fahrer des Al-Qaida-Chefs bin Laden gewesen zu sein. Die Anklage sieht ihn als Anhänger der Islamisten und wirft ihn Verschwörung und Unterstützung von Terroristen vor.
Die Verteidigung beschreibt ihn dagegen als einfaches Mitglied eines Fuhrparks, der das Monatsgehalt von 200 Dollar gebraucht habe. Die Psychiaterin Emily Keram erklärte dem Gericht, Hamdan weise Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung und einer Depression auf. Die an ihm angewandten Verhörmethoden erinnerten sie an die Verfahren, die im "Hanoi Hilton" praktiziert worden seien.
Das war während des Vietnamkriegs der Spitzename der US-Soldaten für das berüchtigte Hoa-Lo-Gefängnis, in dem amerikanische Kriegsgefangene von den Nordvietnamesen gefoltert wurden. Das bekannteste Opfer war der republikanische Senator und Präsidentschaftsbewerber John McCain.
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(Reuters/Jim Loney/mati/bica)
Bundespräsident Gauck
Hier wird ein ganzer Beitrag einem Verbrecher und der Frage gewidmet, ob die an ihm angewandten Verhörmethoden angemessen waren oder nicht und der arme und redliche Kraftfahrer eventuell einen psychischen Schaden davon getragen hat.
Dieser Mann gehört einer Verbrecherorganisation an die für uns nur tiefste VErachtung empfindet, auf deren Konto tausende von Toten gehen, deren Ziel muslimische Weltherrschaft unter der Knechtschaft der Scharia ist und nach deren Ideologie "Ungläubige" wie Schweine abgeschlachtet werden müssen/dürfen.
Hinzu kommt, daß ein Muslim von einer "Ungläubigen" eigentlich gar nicht unsittlich berührt werden kann. Ungläubige Frauen sind in den Augen der Islamisten nur Schlampen/Huren, mit denen ein aufrechter Muslim alles machen darf was ihm in den Sinn kommt - Vergewaltigung eingeschlossen und von Mohammed selber ausdrücklich erlaubt.
Wer das Kriegshandwerk beherrscht,
der zieht seine Vorteile?
Wir üben aber wieder fleißig in Afghanistan- finanzieren wir auch die Trppen dort teilweise über den Opiumanbau? Das wäre geschichtlich üblich und wohl auch völkerrechtlich in Ordnung?
Sie haben ihm, dem Schlächter von Lyon, die Flucht ermöglicht und dann Jahrzehnte gedeckt.
Also nix wirklich Neues.
Lebt Osama eigentlich noch?