Die Richter hielten es für erwiesen, dass die drei Palästinenser Anschläge in Düsseldorf und Berlin vorbereitet haben. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach sie wegen Mitgliedschaft in der Terrorgruppe al-Tawhid schuldig.
Die Bundesanwaltschaft hatte zwischen sieben und acht Jahre Gefängnis gefordert. Al-Tawhid wird zum Netzwerk der al-Qaida gezählt. Ein Waffenbeschaffer erhielt fünf Jahre Haft. Nach Ansicht der Bundesanwaltschaft "war es nur eine Frage der Zeit, wann der Gruppe die notwendigen Waffen zur Verfügung gestanden hätten".
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Die Verteidiger halten es dagegen nicht für erwiesen, dass es in Deutschland eine Zelle der Terrorgruppe al-Tawhid gegeben hat und hatten Freisprüche gefordert. Der Anführer von al-Tawhid, Abu Mussab al-Sarkawi, soll auch für die Anschläge im Irak verantwortlich sein.
Das Verfahren fußte vor allem auf den Aussagen eines Kronzeugen. Der Palästinenser war im ersten al-Tawhid-Prozess im November 2003 zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Im aktuellen Prozess hatte er über mehrere Monate hinweg an 55 Verhandlungstagen als Zeuge ausgesagt.
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(dpa)
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