Am Mittwochnachmittag sind die Arbeiter angerückt, um eine Fassade des Stuttgarter Bahnhofs abzureißen. Kurze Zeit später kamen die Demonstranten. Die Polizei muss die Baustelle schützen.
Am Mittwochnachmittag haben Bauarbeiter begonnen, die Fassade des Nordflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs abzureißen. Der Abriss war lange geplant, allerdings sind die Löcher in der Fassade die derzeit offensichtlichste Folge der Bauarbeiten für das umstrittene Projekt Stuttgart 21.
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Lange geplant: Ein Bagger reißt am Mittwoch die Fassade des Nordflügels des Stuttgarter Bahnhofs ein. (© dpa)
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Für das bundesweit größte Bauvorhaben soll unter anderem der mehr als 90 Jahre alte Kopfbahnhof einem unterirdischen Durchgangsbahnhof weichen. Der Nordflügel war dazu in den vergangenen Wochen bereits entkernt worden.
Die Polizei sicherte die Baustelle am Mittwoch mit einer Kette aus Beamten. Gegner des Projekts verstellen die Zufahrt rund um die Uhr mit einer Mahnwache, am Mittwoch hatten einige auch versucht, die Straße vor dem Bahnhof zu blockieren. Während der Abrissarbeiten versammelten sich immer mehr Menschen zum Protest, über das Internet riefen Gegner zu einer Großdemonstration auf.
Kritiker des neuen Bahnhofs monieren unter anderem die hohen Kosten von derzeit geschätzt 4,1 Milliarden Euro. Außerdem bezweifeln sie, dass der Durchgangsbahnhof, zusammen mit einer 2,9 Milliarden Euro teuren künftigen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Wendlingen und Ulm, den Zugverkehr tatsächlich so viel schneller macht wie Stadt, Land, Bund und Bahn es erwarten.
Klagen gegen den Abriss des denkmalgeschützten alten Bahnhofs von Architekt Paul Bonatz vor Gericht scheiterten ebenso wie die inzwischen monatelangen Proteste von Bürgern aus Stuttgart und Umgebung.
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(sueddeutsche.de/sukl/segi)
"Undercover" bei Paketzusteller GLS
..."beißt" wieder zu!
moinmoin, es ist doch so einfach:
alle, die jetzt dagegen sind, werden einmal zwangsweise durch den kanaltunnel auf die insel und zurück geschickt. danach kriegen alle die dokumentation mit den protesten und befürchtungen während planung und bau dieses jahrhundertbauwerks.
natürlich - auch der vergleich hinkt. aber hätten sich die staatslenker dieser beiden alten demokratien gb und f nicht durchgesetzt, gäbe es die ach so idyllische fährindustrie und den lauten hoovercraft noch heute - wie schön (kenne alle diese verkehrsmittel recht gut).
das projekt wird kommen und technisch gelingen, es wird einzelne schmerzliche verluste geben (flügel), einige nachteile und fehler werden auf dem weg der realisierung noch verbessert (und verschönert!) werden können (einer davon schon gestern), die einzelnen verluste und nachteile werden durch die riesigen zukunftvorteile mehr als aufgewogen und in 30 jahren - hoffentlich erlebe ich es noch - werden die dann 40-jährigen froh sein über die entwicklungschancen und hoffentlich milde über die urteilen, die das damals verhindern wollten.
so long.
Schämen Sie sich eigentlich auch für den Un..g, den Sie da verbreiten. BaWü ist das einzige Land der BRD, das seit Einführung des Länderfinanzausgleiches nur gezahlt hat. Das spricht für eine doch hervorragende Wirtschaftskraft. Die Lebensqualität ist hoch, die Menschen haben was von dem Wohlstand, sie fühlen sich wohl und auch sicher. Und sie können sicher sein, dass sie den Wohlstand auch selbst erarbetet haben. Anders als in Bremen oder in sonstigen linken "Wohlfühl"ecken wie Berlin, die u. a. von dem Geld leben, das vor allem im Süden der Republik erwirtschaftet wird....
Für die Damen und Herren,die noch nie in dieser Gegend waren,sei erwähnt,dass dieses Gebiet sich in einem Zustand der Wirtschaftsverehrung befindet,der in Deutschland(Europa?) einzigartig sein dürfte.Porsche,Daimler,Bosch usw regieren diesen Bereich.Demokratie,gerne,aber nur wenn`s die Konzerne dulden.Sindelfingen beispielsweise hängt derart am Daimler-Tropf,dass jeder Entschluss letztendlich nicht von den gewählten Bürgervertretern sondern von der DB-Chefetage gefasst wird.Porsche baut etwas weiter im Land eine neue Fabrik,woraufhin sämtliche in Frage kommenden Gemeinden sich für Unsummen in Schale werfen mussten,um attraktiv zu erscheinen.Seit Kriegsende liegt die Würtembergische Hu.e breitbeinig auf dem Rücken und lässt sich von jedem bespringen ,der mit Geld wedelt.Früher sprang wenigstens noch etwas dabei raus.Die Seele unserer Wirtschaft,die Innovation,das Know-how und nicht zuletzt die Perfektion wurde zugunsten attraktiver Bilanzen einfach vernachlässigt.Lehrpläne nach Industriewünschen zu erstellen ist keine neue Forderung.Kann sich denn wirklich keiner ausmalen wohin das Ganze führen wird?Heil, Mammon!
Wer dieses Wort in dem Zusammenhang ohne Anführungszeichen verwendet, ist wahrscheinlich entweder Zyniker oder Komplize oder beides... aber das ist nicht neu. Und vielleicht nicht mal wahr, schließlich schützt die Windschutzscheibe nicht den Wind, der Katastrophenschutz nicht die Katastrophen, der Verfassungsschutz nicht die Verfassung, und Zitronenfalter falten keine Zitronen.
Der Denkmalschutz schützt in Wirklichkeit natürlich (wie so ziemlich jedes Gesetz in dieser Republik) vor allem den Besitzer des Denkmals. Geld regiert, und Ackermann weiß natürlich ganz genau, daß damit die wirklichen Machthaber die Ackermänner und Bertelsmänner sind. Und daß nicht die Kanzlerin ihnen einen Gefallen tut, sie zu einem runden Geburtstag ins Kanzleramt einzuladen, sondern daß die Eingeladenen ihr einen Gefallen tun, wenn sie kommen.
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