Die CDU liegt in der jüngsten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen klar vor Rot-Grün. Die FDP und die neue Schill-Partei würden nicht in die Bürgerschaft einziehen.
Die Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen vom 20. Februar sieht die CDU bei 47 Prozent, die SPD kommt auf 29 und die Grünen auf 13 Prozent.
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Für die FDP würden nur 4 Prozent der Befragten votieren. Die neue Partei von Ex-Innensenator Ronald Schill erzielte 3 Prozent.
Die Umfrage ist allerdings mit Vorsicht zu genießen; in Hamburg herrscht gut eine Woche vor der Wahl noch eine relativ große Unsicherheit: 41 Prozent der Hamburger wissen noch nicht, ob oder wen sie wählen wollen.
von Beust deutlich beliebter als Mirow
Die Koalitionspräferenzen der Hamburger sind nicht klar auszumachen: 25 Prozent sind für ein Bündnis aus CDU und FDP, 23 Prozent favorisieren Rot-Grün, 21 Prozent wollen eine große Koalition.
In Sachen Popularität hat Bürgermeister Ole von Beust (CDU) weiter die Nase vorn. 60 Prozent der Befragten würden für den Amtsinhaber votieren, wenn der Bürgermeister direkt bestimmt würde. Für den SPD-Herausforder Thomas Mirow sprachen sich 28 Prozent aus.
Bei der Bürgerschaftswahl im September 2001 hatte die SPD 36,5 Prozent der Stimmen erhalten, die CDU kam nur auf 26,2 Prozent. Auf die Grünen entfielen damals 8,6 Prozent, auf die FDP 5,1 Prozent. Die Schill-Partei hatte überraschend 19,4 Prozent gewonnen.
(dpa/AP/AFP)