Derzeit würden 40 Prozent der Bundesbürger für CDU/CSU stimmen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins Stern und des Privatsenders RTL ergab. Dagegen verharrt die SPD mit nur 25 Prozent weiter im Tief.

Die Linkspartei verbesserte sich in der wöchentlichen Politikumfrage auf zwölf Prozent, während die Grünen um einen Punkt auf 9 Prozent zurückfielen. Viertstärkste Kraft ist derzeit die FDP mit 8 Prozent.

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Damit hätte Schwarz-Gelb mit 48 Prozent gegenüber 46 Prozent für SPD, Linkspartei und Grüne weiter eine Mehrheit im Bundestag.

Allerdings glauben fast drei Viertel der 2.501 Befragten nicht, dass eine Koalition aus Union und FDP die Probleme in Deutschland besser in den Griff kriegen könnte. Selbst 60 Prozent der CDU/CSU-Anhänger sagten, ein solches Bündnis wäre nicht besser als die derzeitige große Koalition.

Ein hohes Wählerpotenzial haben nach einer weiteren Forsa-Umfrage die rechtsradikalen Parteien. Rund jeder achte Bundesbürger kann sich vorstellen, unter Umständen einer solchen Partei seine Stimme zu geben - 14 Prozent der Männer und 10 Prozent der Frauen.

Insgesamt zwei Prozent der 3.773 Befragten bezeichneten sich als Stammwähler von NPD oder DVU. Nur noch marginal sind hier die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland: In den neuen Ländern könnten sich 14 Prozent vorstellen, Rechts zu wählen, im Westen 12 Prozent.

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(AP)