Trotz aller Unzufriedenheit über die Arbeit der Bundesregierung: Nicht einmal jeder zehnte Deutsche glaubt, dass Koalitionen aus Union und FDP oder SPD und Grünen es besser machen könnten.
Wie eine Forsa-Umfrage für den Stern ergab, sind die Bundesbürger auch mit der Opposition sehr unzufrieden.
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Vizekanzler Müntefering, Kanzlerin Merkel (© Foto: dpa)
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Die vergleichsweise besten Noten der drei Oppositionsparteien erhält demnach noch die FDP: Mit ihr sind derzeit 33 Prozent der Bürger zufrieden. Die Arbeit der Grünen bewerten nur 29 Prozent als zufrieden stellend. Von der Linkspartei sagen das 16 Prozent.
In der wöchentlich gestellten "Sonntagsfrage" kann die SPD leicht zulegen. Sie stieg im Vergleich zur Vorwoche um 1 Punkt auf 29 Prozent. Die Grünen sanken von 10 auf 9 Prozent. Die Werte der übrigen Bundestagparteien blieben unverändert: CDU/CSU 33 Prozent, FDP 14 Prozent, Linkspartei 10 Prozent.
Obwohl die Arbeit der großen Koalition von den Bürgern zunehmend kritisch bewertet wird, glauben 71 Prozent der Deutschen, dass eine andere Regierung es auch nicht besser machen würde. 9 Prozent halten eine schwarz-gelbe Koalition für die bessere Alternative, 3 Prozent meinen, Rot-Grün würde besser regieren.
Das Spitzenpersonal der Oppositionsparteien ist einer Mehrheit der Bürger weitgehend unbekannt. Auf die Frage nach dem wichtigsten Politiker der Opposition erklärten 54 Prozent: Weiß nicht oder niemand.
26 Prozent der befragten Bundesbürger halten nach der Umfrage den FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle für den wichtigsten Oppositionsführer. Es folgen die Fraktionschefs der Linken, Gregor Gysi (sechs Prozent) und Oskar Lafontaine (vier Prozent) sowie die grüne Fraktionsvorsitzende Renate Künast (ebenfalls vier Prozent).
(dpa)
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