Bei der Europa-Wahl wurde die SPD abgestraft - doch auf den Bundeskanzler persönlich sind die Wähler offenbar gar nicht so schlecht zu sprechen: 57 Prozent sind der Ansicht, dass Schröder im Amt bleiben soll.

Trotz der jüngsten Wahlschlappen der SPD hat Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die Unterstützung einer deutlichen Mehrheit in Deutschland.

Schröder

Seine Partei kommt aus dem Tief nicht heraus - doch die Mehrheit möchte, dass Schröder Kanzler bleibt. (© Foto: dpa)

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57 Prozent der Bundesbürger sind der Ansicht, dass Schröder im Amt bleiben sollte. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Studie von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. 36 Prozent sind der Ansicht, Schröder solle zurücktreten.

Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würde die Union auf 45 Prozent kommen, ein Punkt weniger als vor einer Woche. Die SPD verliert demnach zwei Punkte und sackt auf 24 Prozent.

Die Grünen kommen auf 12, die FDP auf 8 und die PDS auf 6 Prozent. Grüne und PDS gewinnen jeweils einen Prozentpunkt. Die Stimmen für die FDP bleiben unverändert. Damit bleiben die kleineren Bundestagsparteien nach ihrem erfolgreichen Abschneiden bei der Europawahl am letzten Sonntag im Aufwind.

Befragt wurden am 15. und 16. Juni 501 Bundesbürger, für die Sonntagsfrage 1000. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,9 (bei einem Anteilswert von 5%) bis 4,4 Prozentpunkten (bei einem Anteilswert von 50%), für die Sonntagsfrage bei 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.

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(AP/dpa)