Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich einer Umfrage zufolge keine Neuauflage der Großen Koalition nach der nächsten Wahl, will aber dass Kanzlerin Merkel im Amt bleibt.
Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge gegen eine Neuauflage der Großen Koalition nach der nächsten Bundestagswahl. 56 Prozent lehnten dies ab, nur 38 Prozent seien dafür, meldete der Fernsehsender n-tv am Donnerstag aus einer Forsa-Umfrage. 63 Prozent der 1.002 Befragten sagten jedoch auch, Bundeskanzlerin Angela Merkel solle nach der nächsten Wahl im Amt bleiben.
Bei den Deutschen beliebt: Angela Merkel. (© Foto: ap)
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Insgesamt zeigten sich 31 Prozent der Befragten zufrieden mit der Arbeit der beiden Koalitionsparteien Union und SPD, 35 Prozent sagten jedoch, keiner der beiden Partner mache eine gute Arbeit. Elf Prozent der Befragten erklärten, die SPD mache ihre Arbeit gut, 18 Prozent bescheinigten dies der Union.
Unter den Parteianhängern sieht es für die Sozialdemokraten nur wenig besser aus: 25 Prozent der SPD-Anhänger zeigten sich mit der Arbeit der Partei zufrieden. Bei der Union ist der Vergleichswert immerhin 40 Prozent.
Die Umfrage ergab überdies, dass jeder zweite Deutsche nicht weiß, dass der derzeitige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) heißt. Nur 45 Prozent der Befragten konnten den Namen nennen. Bei den SPD-Anhängern waren es nur 44 Prozent, bei den Unionsanhängern immerhin 57 und bei den FDP-Anhängern 65 Prozent, wie es weiter hieß. Steinmeier soll demnächst zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD gewählt werden.
(AP)
Szene München
Große Koalition nein ! und das Angela NEIN !
Diese Frau hätte Deutschland im Jahr 2003 in den Irak Krieg geführt .
Diese Frau wünscht ? sich "Teilhabe für alle" ?
Für Wünsch dir was und Krieg brauchen wir das Angela nicht ! !
genauso gut, könnte man meinen:
"möchte 4000 Euro netto, aber zahle für'n 32" LCD-Fernseher höchstens 100 Euro"
mit Frau Merkel werden wir 100 Euro netto verdienen und sehr hohe preise für gute qualität zahlen müssen.
Wer sich erinnert, welche internen Machtkämpfe sie in ihrer eigenen Partei ausfechten musste, und wieviel Kraft sie das gekostet hat. Jetzt profitiert sie zum großen Teil davon, dass die Minister der beiden Koalitionsparteien sich meistens gegenseitig in Schach halten, da kann sie getrost den Schiedsrichter spielen.
Das würde sich schlagartig ändern, wenn die CDU unter ihrer Führung allein regieren würde. Genauso ist es mit der Bevölkerung: allein durch die Koalition fühlen sich viele Menschen vertreten, auch wenn die eigenen Interessen dabei beschnitten werden. Der Widerstand und die Polarisierung wären in der Mittelschicht der Bevölkerung gegen viele unpopuläre Maßnahmen viel größer, wenn sie von der CDU als alleiniger Partei entschieden worden wären.
Niemandem kann die Koalition mehr recht sein als Frau Merkel selbst.
Irgendwie fällt es mir schwer ein Urteil Frau Merkel abzugeben. Aber mit ihren ständig unverbindlichen Aussagen hätte sie besser für das Amt des Bundespräsidenten kandidiert.
Ich glaube das der Stern von Frau Merkel stark an den Konjunkturzyklus gekoppelt ist. Zur Zeit wird sie von der Presse sehr geschont. Alle sind nett zu ihr. Ob das in stürmischeren Zeiten auch so bleibt, bezweifel ich. Die Politik der ruhigen Hand ist dann nicht unbedingt erwünscht.
Das hat nicht zuletzt die letzte Bundestagswahl gezeigt. Erinnert sich noch jemand?
Auch eine schöne Meldung: 98% aller Studenten der Ruhr-Universität würden bei einer Umfrage nicht teilnehmen. Das ergab eine Umfrage unter Studenten an der RUB.
Paging