Fast drei Viertel der US-Amerikaner sagen, dass die USA keine gute Arbeit leisten, wenn es darum geht, die Welt friedlicher und wohlhabender zu machen. Noch mehr Befragte finden, dass die Welt für US-Bürger zunehmend gefährlich wird.
In den USA wächst einer Umfrage zufolge die Besorgnis über die Außenpolitik von Präsident George W. Bush. In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage erklärten 84 Prozent der Befragten, sie machten sich über die Situation der Vereinigten Staaten im Weltgeschehen Sorgen. 82 Prozent erklärten, die Welt werde für US-Bürger zunehmend gefährlich.
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Das Institut Public Agenda veröffentlichte außerdem einen so genannten Angstindikator, der "the level of angst" in den USA zum Ausdruck bringen soll. Auf einer Skala von 0 bis 200 wurde anhand der Ergebnisse zu fünf Fragen ein Wert von 137 ermittelt - ein Anstieg von sieben Punkten im Vergleich zur letzten Erhebung im September.
70 Prozent für Abzug aus Irak
Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) erklärten, die USA leisteten als führende Nation keine gute Arbeit dabei, die Welt friedlicher und wohlhabender zu gestalten. 68 Prozent sind der Meinung, ihr Land habe beim Rest der Welt ein negatives Ansehen, 34 Prozent gehen sogar von einem "sehr negativen" Image aus.
Eine große Mehrheit von 61 Prozent ist der Meinung, dass die Sicherheit der USA gegenüber terroristischen Bedrohungen nicht mit einem erfolgreichen Einsatz im Irak zusammenhängt. 70 Prozent sprachen sich für einen Abzug der US-Streitkräfte aus dem Irak binnen zwölf Monaten aus, fast jeder Fünfte (19 Prozent) ist für einen sofortigen Truppenabzug. 59 Prozent vermuten, dass die Regierung die Öffentlichkeit nicht ehrlich über außenpolitische Themen informiert, das sind zehn Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Umfrage im September.
Drei von vier Befragten zeigten sich ferner besorgt wegen der globalen Erwärmung. Im September waren es noch 68 Prozent. Für die Telefonumfrage wurden zwischen 21. Februar und 4. März 1013 US-Bürger befragt. Die Fehlerquote wurde mit drei Prozentpunkten angegeben.
(AP)
Kapitalabzug aus Südeuropa
Warum Sie Fakten, die Sie selbst problemlos im Web recherchieren könnten, nicht zur Kenntnis nehmen wollen verstehe ich zwar nicht, aber das will ich jetzt auch nicht mehr weiter diskutieren.
Ebenfalls liebe Grüsse!
zu 1: gebeten wurden die usa bestimmt nicht von uns die den geldwerten nutzen dennoch daraus ziehen. hinweisen will ich an dieser stelle auch gleich an politische, finanzielle und gar militärische unterstützung deutscherseits.
zu2: die kriege sind schuld, nicht vielleicht eine erhöhte nachfrage. sind die kriege nicht gerade produkt einer erhöhten nachfrage?
aber allein aus einem preisanstieg zu folgern daß die usa dafür verantwortlich sind ist absurd, der anstieg an sich beweist nichts. ich würde sogar behaupten er wäre noch höher ausgefallen (zumindest auf lange sicht). Warum? weil die opec auch nicht dumm ist. so wie unsere stromkonzerne wissen die auch ganz genau, daß ein hoher ölpreis zu ihrem besten ist...
ansonsten gilt sowieso noch das was ich zu punkt 1 schrieb, dann sind wir selber mitschuld.
zu 3: selbst wenn sie recht hätten, daß will ich jetzt nicht diskutieren.
wenn 70% der deutschen gegen eine kriegsbeteiligung sind, diese aber trotzdem von ihren repräsentanten surchgesetzt wird, dann ist die bevölkerung gewiß nicht antideutsch. gilt wahrscheinlich für alle anderen länder auch. wenn die kritik allerdings extern und wiederholt polemisch ist, dann könnte man schon davon ausgehen, daß resentiments bedient werden
zu 4:ist doch schön, wenn sie sich geehrt fühlen.
von dem ursprünglichen gebrauch des begriffs vom gutmenschen wußte ich nichts, insofern will ich meine wortwahl ändern und taufe meinen typ mensch in den selektiv gerechten - ein hoch auf psychische hygiene.
zu5: leider bin ich nicht so ein guter kenner geheimster usmilitär-technologie wie sie.
unabhängig davon würde ich ihnen in diesem punkt eventuell zustimmen, habe aber auch nie das gegeteil behauptet, bzw. mich überhaupt zu der thematik geäußert.
und generell (vor allem wegen punkt 1 und 5): ich weise wiederholt daraufhin, daß ich die politik der usa nicht verteidigen will, sondern nur eine gewisse tendenz zur scheinheiligkeit in unseren landen sehe
nichtsdestotrotz kann ich ihre position verstehen
liebe grüße
Ich nehme noch mal Bezug auf Ihre Aussage:
"... unter anderem vom billigen ölpreis profitieren ..."
Sie stellen es so dar, als ob die USA für *uns alle* sicher stellen würden, dass wir an genug Öl herankommen, und das auch noch billig. Anstatt "dankbar" zu sein für diesen selbstlosen Einsatz übten wir "anti-amerikanische Kritik".
Dazu möchte ich bemerken:
1. Niemand hat die USA darum gebeten oder sie beauftragt nach und nach alle Staaten, die nennenswerte Öl- und Gasvorkommen haben, zu besetzen. Die USA tun das nur für sich selbst. Lesen Sie hierzu mal http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1323288&ressort=tagblattheute/ausland&jahr=2007&ressortcode=&ms=
2. Es ist keineswegs so, dass seit den Bushes Eroberungsfeldzügen im Nahen Osten der Öl- / Gaspreis gesunken oder wenigstens gleich geblieben wäre. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Selbst die drohende Kriegsgefahr in Iran hat de Preis erneut steigen lassen. Seit 1990, dem Zweiten Golfkrieg steigen die Preise permanent an, insbesondere wegen der ununterbrochenen Kette von Kriegen ums Öl. Dass Sie das nicht zur Kenntnis nehmen, erstaunt doch einigermassen.
3. Kritik an der US-Politik ist *nicht* mit Anti-Amerikanismus gleichzusetzen. Wenn dem so wäre, würden inzwischen 70 Prozent der Amerikaner (siehe Artikel oben) "Anti-Amerikaner" sein.
4. Wer sagt Ihnen, dass Menschen, die die US-Politik kritisieren, sich deshalb für "Gutmenschen" halten? Abgesehen davon: Dieser Begriff wurde von den Nazis zur Diskriminierung Andersdenkender gebraucht. Insofern betrachte ich es als Auszeichnung, wenn Sie uns Andersdenkende so bezeichnen.
5. Auch das Raketenabwehrsystem, das in Polen/Tschechei aufgestellt werden soll, dient nicht *unserem* sondern nur dem Schutz der USA. Informieren Sie sich bitte. Sollten die Systeme tatsächlich eines Tages zum Einsatz kommen und auch noch funktionieren, so landen die atomaren Sprengköpfe weit verstreut in ganz Europa.
es geht mir immer noch nicht um das handeln der usa, dieses will ich nicht verteidigen, ich halte es sogar für äußerst unklug. sondern dreht es sich bei meinen kommentaren weiterhin um die kritik an einem typisch europäischen reflex auf dieses handeln.
ich meine, daß viele es sich hier einfach zu bequem machen und die moralische deutungshoheit beanspruchen ohne auch nur den dreck vor der eigenen haustür zu sehen, geschweige denn diesen kehren.
sollte dies nicht auf dich zutreffen, habe ich auch nie behauptet, dann trifft es dennoch auf viele andere zu und macht noch nicht mal halt vor links-rechts-klassifikationen.
"Wie viel Sprit können die Amerikaner sparen?", WELT.de Artikel vom 24. Januar 2007 unter
http://www.welt.de/motor/article711080/Wie_viel_Sprit_koennen_die_Amerikaner_sparen.html
Der amerikanische Lebensstil und seine technologische Basis passen einfach nicht mehr zusammen, einhundert Jahre nachdem die US-Bürger vom ökologisch unproblematischeren Pferd auf den Ford Mustang umgestiegen sind. Vielleicht sollten die Deutschen den Amerikanern einfach die Patente schenken, mit denen man richtige Autos baut.
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