Nach einer Bombendrohung ist das Bundeswehr-Krankenhaus in Ulm komplett geräumt worden. Rund 600 Patienten mussten das Gebäude verlassen.
Wegen einer anonymen Bombendrohung gegen ein Bundeswehr-Krankenhaus in Ulm ist der Gebäudekomplex am Montag komplett geräumt worden. Rund 600 Patienten mussten das Gebäude verlassen, wie die Polizei mitteilte.
Mitarbeiter verlassen das Bundeswehr-Krankenhaus in Ulm nach einer Bombendrohung (© Foto: dpa)
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Die Drohung ging demnach gegen 13.00 Uhr telefonisch bei einer Lokalzeitung ein. Die Leitung des Krankenhauses entschloss sich zur Räumung, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Drohung ernst gemeint gewesen sei, erklärte die Polizei.
Keine Bombe gefunden
Am Abend war das Gebäude vollständig durchsucht, es wurde keine Bombe gefunden. Nach der Drohung waren Patienten, Besucher und Beschäftigte aus dem Gebäudekomplex am Rande von Ulm gebracht worden. Bettlägerige Personen wurden in einer Klinik in der Nähe untergebracht, wie die Bundeswehr mitteilte.
Gehfähige Personen seien in eine Turnhalle gebracht worden. Insgesamt wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin rund 1.200 Personen aus dem Krankenhaus gebracht, davon rund 600 Patienten. Sprengstoffexperten und -hunde waren im Einsatz, das Gelände rund um das Krankenhaus wurde weiträumig abgesperrt.
Die Patienten sollten nach der Entwarnung am Abend zeitnah zurück in das Krankenhaus gebracht werden, erklärte die Polizei. Das Bundeswehrkrankenhaus verfügt über 500 Betten. Ärzte der Klinik waren in der Vergangenheit auch immer wieder zur Betreuung deutscher Soldaten im Ausland eingesetzt.
(AP)
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