Mehr als tausend Tibeter, einige von ihnen zu Pferd, sind einem Fernsehbericht zufolge in eine entlegene Stadt in der chinesischen Provinz Gansu eingefallen. Wie der kanadische Fernsehsender CTV berichtet, griffen die Aufständischen ein Regierungsgebäude an und hissten die tibetische Flagge. Mit Video
Die Fernsehbilder zeigten jubelnde Tibeter beim Sturm auf eine ungenannte Stadt in der nordwestchinesischen Provinz. Ihre Pferde wirbelten dabei eine Staubwolke auf, einer der Reiter hielt eine riesige Flagge hoch. Dem Sender zufolge forderten sie die Unabhängigkeit Tibets von der Volksrepublik. Ungeklärt bleibt allerdings, wann die Fernsehbilder aufgezeichnet wurden.
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Im Bericht hieß es, rund hundert schwerbewaffnete Soldaten seien mit Tränengas gegen die Tibeter vorgerückt, als diese ein Regierungsgebäude angriffen. In dem TV-Beitrag waren laute Detonationen zu hören. Zugleich waren zahlreiche tibetische Männer und Frauen zu sehen, die in Panik flüchteten. Einige von ihnen bedeckten offenbar wegen des Tränengases ihren Mund.
Zu sehen war auch, wie eine Gruppe von Menschen die chinesische Flagge von einem Schulgebäude herunterholte und stattdessen die Fahne Tibets hisste. Dem CTV-Reporter zufolge ereigneten sich ähnliche Szenen auch in anderen chinesischen Städten.
Bislang gibt es nur wenig Filmmaterial über die Proteste der Tibeter, denn die chinesischen Behörden gehen harsch gegen ausländische Berichterstatter vor, die über die Aufstände berichten wollen.
(AFP/schä/jkr)
Die deutsche, bitte lernen Sie das Geschicht under
ttp://www.youtube.com/watch?v=x9QNKB34cJo
........wenn die Chinesen jetzt Bundeswehrunterstützung gegen die "tibetanische Reiterarmee" fordern?
Am besten mal Dabbeljuh fragen.
Ja das ist mal richtig beobachtet. Hier einige Berichte in der Los Angeles Times, wie sowas von den Einwohnern -Nicht-Tibetern - empfunden wird:
http://fairuse.100webcustomers.com/itsonlyfair/latimes0167.html
Da kämpft ein unterdrücktes Volk um die Freiheit, auf Pferden und mit Steinschleudern, gegen Soldaten die mit Tränengas, Gummiknüppeln und Maschinenpistolen bewaffnet sind. Und was fällt uns dazu ein? Nicht mehr als darüber zu diskutieren, ob die Bilder gestellt sind, ob die Chinesen nicht doch vielleicht besonnen vorgehen, ob die Gewalt der Tibeter zwar verständlich, aber nicht gut zu heißen ist. Und dieses Diskutieren zeigt eigentlich nur, dass wir ratlos sind, dass wir nicht wissen, was wir davon halten, was wir dazu sagen sollen. Sicher, ich würde es verstehen, wenn der Dalai Lama zurücktritt, denn für ihn war die Gewaltlosigkeit immer das Höchste und Wichtigste. Und genauso würde ich einen Boykott der Olympischen Spiele ablehnen, denn das würde Öl ins chinesische Feuer gießen, die Gefahr einer Weltweiten Eskalation wäre dann noch viel größer. Und man kann auch nicht sagen, dass China völlig zensiert, auch wenn die Rede davon ist, dass harsch gegen Journalisten vorgegangen wird, zumindest einige Bilder dringen durch. Und im Vergleich zu anderen Gewaltherrschaften ist das noch weniger schlimm. Aber es ist schlimm genug, wenn es zu Toten kommt die Zahlen zu minimieren. Es ist schlimm genug, ein Volk zu unterdrücken und dann die Schuld diesem unterdrücktem Volk zu zuschieben. Was will China eigentlich in Tibet? Da sind doch keine Bodenschätze zu holen. Die einfachste Lösung wäre klar ein Abzug der Truppen. Doch ich denke die Situation ist wie so oft bei sowas zu kompliziert für eine so einfache Lösung.
.... wo bitteschön sind den hier "Schlächter" am Werk ? Und das noch auf "echtem" chinesischen Boden wohlgemerkt, nicht in Tibet.
Paging