Bei dem Selbstmordanschlag im türkischen Ferienort Kusadasi hat es offenbar keine deutschen Opfer gegeben.

Darauf gebe es bislang keine Hinweise, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin.

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Die Behörde riet Türkei-Reisenden zu besonderer Vorsicht. Die Touristikkonzerne Thomas Cook und TUI erklärten, sie beobachteten zunächst die weitere Entwicklung in der Türkei. Beide Unternehmen bieten keine Reisen nach Kusadasi an.

Das Auswärtige Amt aktualisierte seine Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei mit einem Hinweis auf den Anschlag in Kusadasi. Angesichts der bereits durch den Anschlag von Cesme am 10. Juli signalisierten "verschärften Sicherheitslage" wird Türkei-Reisenden "besondere Vorsicht empfohlen". Das deutsche Generalkonsulat in Izmir stand in Kontakt mit den türkischen Behörden.

Ein Thomas-Cook-Sprecher erklärte, es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass sich die Gefährdung in der Türkei geändert habe. Die bevorzugten Reiseziele der Deutschen lägen überdies in der Region Antalya. TUI-Sprecher Mario Köpers sagte, man werde am Montag entscheiden, wie eventuelle Umbuchungswünsche behandelt würden.

Generell sei TUI dabei sehr kulant, die Sicherheit der Urlauber habe absoluten Vorrang. Bislang gebe es aber nur sehr vereinzelt entsprechende Wünsche von Kunden. Auch nach dem Anschlag in Cesme am vergangenen Sonntag hätten nur wenige Kunden ihre Türkei-Reise umgebucht.

In einem Bus in Kusadasi war eine Bombe explodiert. Sie riss mindestens fünf Menschen in den Tod, darunter zwei oder drei ausländische Touristen.

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(AP)