US-Präsident Bush hat das neue Video von Osama bin Laden zum Anlass genommen, die weitere Stationierung der US-Truppen im Irak zu rechtfertigen. Die Tatsache, dass der Irak auf dem Tonband erwähnt werde, zeige, dass der Irak Teil des "Krieges gegen die Extremisten" sei.
US-Präsident George W. Bush hat nach dem neuen Tonband von Osama bin Laden seine Entschlossenheit im Kampf gegen das Terrornetzwerk al-Qaida betont. "Das Tonband ermahnt uns, dass wir in einer gefährlichen Welt leben und dass wir zusammenarbeiten müssen, um uns zu schützen", sagte Bush am Samstag am Rande des APEC-Gipfels in Sydney.
George W. Bush: "Wir müssen Entschlossenheit demonstrieren". (© Foto: AP)
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Zuvor hatten amerikanische Geheimdienstexperten die neueste Videobotschaft Bin Ladens zum Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 analysiert und die Stimme des Terrorchefs für authentisch erklärt.
"Al-Qaida Zufluchtsorte verwehren"
Auf dem Band hatte bin Laden den Krieg im Irak kritisiert. Die Tatsache, dass der Irak auf dem Tonband erwähnt werde, zeige, dass der Irak Teil des "Krieges gegen die Extremisten" sei, sagte Bush. "Wenn al-Qaida sich die Mühe macht, den Irak zu erwähnen, dann deshalb, weil sie im Irak etwas erreichen wollen, nämlich uns rauszuschmeißen. (...) Wir müssen unsere Entschlossenheit demonstrieren und al-Qaida Zufluchtsorte verwehren", sagte Bush.
US-Experten erklärten die Stimme des Terrorchefs für echt. "Die erste technische Analyse des Videobandes lässt annehmen, dass es tatsächlich die Stimme von Osama bin Laden ist", sagte ein Geheimdienstexperte in Washington, der namentlich nicht genannt werden wollte.
Wie US-Sender am Freitag unter Berufung auf eine Abschrift der Aufzeichnung berichteten, kritisiert der Terrorchef in seiner Botschaft den Irak-Krieg. Statt der erwarteten offenen Drohungen mit neuen Attacken prangert bin Laden vielmehr US-Präsident Bush an, aber auch das Verhalten der Demokraten, die sich nach seinen Worten nicht genügend gegen den Irak-Kurs zur Wehr setzten.
In der Aufzeichnung ruft bin Laden unter anderem das amerikanische Volk auf, zum Islam überzutreten. Er wirft der US-Bevölkerung vor, große Fehler begangen zu haben. Zu den größten gehöre, "nicht jene bestraft zu haben, die diesen Krieg begonnen haben".
(dpa)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Ist doch völlig normal, dass sie anzweifeln,
dass auf der Erde Jesus Willen geschieht.
Denn Ihnen fehlt der Glauben.
Noch einen schönen Tag......
das Osama Bi Laden nicht aus Versehen in einem unbedeutenden Nebensatz die Bundesrepublik Deutschland in seinem Video erwähnt hat.
Mahlzeit!
wenn ich mir die Anmerkung erlauben darf, als jemand der nicht gläubig ist, dem ganzen zwar skeptisch aber tolerant gegenüber steht, und sich schon lange Zeit mit tief gläubigen Menschen unterhalten hat. Grundtenor all dieser Gespräche: Gott zwingt niemandem seinen Willen auf. Im Gegenteil: er hat den freien Willen gegeben.
Also...
Wessen Wille geschieht hier??? Nicht ihrer, nicht meiner aber erst recht nicht Gottes Wille. Auch wenn ich nicht an ihn glaube, würde er nämlich das Leben wie es heute für viele Erdenbürger aussieht nicht zulassen.
schönen Tag noch!
Es tut mir leid, aber sie wollen meine Worte nicht verstehen,
deshalb verfremden Sie diese um mich hier als einen
Unmenschen hinzustellen.
Ich kann dies tolerieren, aber sie sollten wissen,
dass nicht Ihr Wille hier geschieht sondern der des
Herrn und dieser Wille ist nicht kompatibel mit Ihren.
Auch wenn Sie mich jetzt wieder alles mögliche heißen:
Nicht jeder, der sein Leben genießt, ist deshalb oberflächig oder egoistisch. Sein Leben genießen geht auch ohne Kosten anderer. Nicht jeder, der sein eigenes Leben und das anderer verachtet, ist deshalb schon gleich tiefgründig. Und denken schließt Humor nicht aus.
Wie gesagt, schade.
Aber zum Thema zurück:
Man kann es sich schon ganz leicht machen: Man erklärt den eigenen Standpunkt zum einzig richtigen. Man erklärt jemand anderen für nicht lebenswert und konstruiert daraus das Recht, ihn umzubringen (ganz nebenbei: kein Mensch hat das Recht oder die Berechtigung, einen anderen umzubringen, auch dann nicht, wenn er den anderen vorher als "niedriger als Tiere" definiert hat) - und schon ist man in Besitz seiner Güter (hier Erdöl, Erdgas), an die man anders nicht so ohne weiteres heran gekommen wäre. Und mit entsprechenden Horrorszenarien schafft man es dann auch noch, dass man für diese Tat bejubelt wird.
Nur wird es allmählich etwas arg durchsichtig.
Paging