Die Spekulationen über ein mögliches Comeback von Karl-Theodor zu Guttenberg verdichten sich. Der Ex-Verteidigungsminister soll seine Rückkehr in die Politik aktiver betreiben als bislang bekannt - die oberfränkische CSU verspricht sich von dem Hoffnungsträger Hilfe im Wahlkampf. Doch Parteichef Seehofer legt sich schon quer.
In der oberfränkischen Heimat wird er schon sehnsüchtig erwartet, doch noch ziert er sich: Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will nach Angaben des CSU-Kreisverbands Lichtenfels erst bis zum nächsten Frühjahr über eine Rückkehr in die Politik entscheiden. Mit Guttenberg sei in einem Telefonat vereinbart worden, dass er bis dahin Bescheid gibt, ob er wieder für den Bundestag kandidiert, sagte der CSU-Kreisvorsitzende Christian Meißner dem Nachrichtenmagazin Focus.
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Karl-Theodor zu Guttenberg in Kanada am 19.11.2011. Bei einem Sicherheitsforum in Halifax trat der Ex-Verteidigungsminister erstmals nach seinem Rücktritt im März wieder auf die öffentliche Bühne. Inzwischen sorgt er in der Heimat für Unruhe. (© dapd)
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Meißner erklärte, er sei "sicher, zu Guttenberg würde uns im Wahlkampf extrem helfen". Er könne wirken wie "Penicillin gegen die Politikverdrossenheit" und sei ein Politikerklärer. "Davon haben wir nicht viele", sagte Meißner.
Nach Focus-Informationen forciert Guttenberg sein politisches Comeback mehr als bislang bekannt. Gegenüber CSU-Politikern, die ihn in den USA besucht hätten, habe Guttenberg durchblicken lassen, dass er an einer zeitnahen Rückkehr in die Politik arbeite.
Seitdem habe zu Guttenberg die Kontakte zur Partei erheblich intensiviert. Nach seinem ersten öffentlichen Auftritt im kanadischen Halifax und der Veröffentlichung eines Interview-Buchs plane zu Guttenberg nach Auskunft von Vertrauten auch einen Auftritt im deutschen Fernsehen, hieß es weiter.
In der CSU-Spitze wachsen derweil die Vorbehalte gegen den einstigen Hoffnungsträger. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer äußerte sich am Rande des Treffens der Ministerpräsidenten der unionsregierten Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ungewöhnlich kritisch über Guttenberg.
Guttenberg-Buch hat Bestseller-Potenzial
Aus Seehofers Äußerungen sei klar hervorgegangen, dass er eine Rückkehr des 39-Jährigen in eine führende politische Funktion mit Mandat der CSU ausschließe, erläuterten laut Mitteldeutsche Zeitung mehrere Ministerpräsidenten unabhängig voneinander. Guttenberg könne sich nicht immer dadurch erhöhen, indem er andere erniedrige, erklärte Seehofer demnach.
Hintergrund ist ein Zeit-Interview, in dem Guttenberg der Union indirekt mangelndes Profil vorwarf. Es wirke zudem "nur noch wie die Verhöhnung früherer Träume", sich als Volkspartei zu bezeichnen, "wenn man etwa 40 Prozent der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von unter 60 Prozent bekommt", hatte der Ex-Minister angemerkt.
In der Bevölkerung erfreut sich Guttenberg nach wie vor großer Aufmerksamkeit. Sein Buch "Vorerst gescheitert" lässt den Buchhandel jubilieren. Wenige Tage vor dem Verkaufsstart sei der Großteil der Startauflage von 80.000 Exemplaren bereits von Händlern gekauft oder von Lesern vorbestellt worden, sagte ein Sprecher des Verlags Herder. "Die Branche vermutet zu Recht, dass dieses Buch Bestsellerpotenzial hat", sagte Verlagssprecher Andreas Bernheim.
Die Auslieferung startet diesen Montag, in den Buchläden steht das Werk dann einen Tag später. Im Gespräch mit Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo äußert sich Guttenberg erstmals seit seinem Rücktritt vor mehr als acht Monaten. Er nimmt auch Stellung zu seiner Doktorarbeit, die wegen Plagiatsvorwürfen der Grund für den Rücktritt war.
"Immer noch enorm populärer Politiker"
Die Idee zum Buch habe der Verlag gehabt, sagte Bernheim. Die Gespräche von Guttenberg und di Lorenzo fanden Ende Oktober in einem Hotel in London statt.
Vor einer Woche hatte der Verlag mitgeteilt, in dem Interview gehe es auch um "die Voraussetzungen für die Rückkehr eines immer noch enorm populären Politikers". Ob Guttenberg sein Buch persönlich vorstellen werde, ist Verlagsangaben zufolge noch unklar.
Guttenberg war im März als Minister zurückgetreten und hatte sein Bundestagsmandat und seine Parteiämter aufgegeben, nachdem bekannt geworden war, dass er weite Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben hat. Der Doktortitel wurde Guttenberg inzwischen aberkannt.
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(sueddeutsche.de/dapd/pak)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
bild.de/newsticker-meldungen/home/29-16-guttenberg-21286196.bild.html
Auch er liess sich blenden.
Führende fränkische CSU Politiker sehnen sich nach einem Allheilmittel, um aus ihrer Krise zu kommen: Verständlich.
Inhalte sind ihnen dabei unwichtig: Richtiger Ansatz. Politisch absolut korrekt!
Es gibt doch In Franken auch weitsichtige Leute , die Euch CSU-lern auch nicht raten, auf das Altmnedikament "Guttenberg" zurückgreifen, dessen Verfallsdatum eindeutig abgelaufen ist.
Der kluge Barwasser/Pelzig hat Guttenberg als Gottschalk- Nachfolger) vorgeschlagen. Da bedarf es doch keines komplizierten Um-die- Ecke- Denkens, um Gottschalk als CSU Herzmittel einzunehmen. Äußerlich gesehen (trachtenähnliche Gewänder) hat er schon den Beweis geliefert, dass er in die Reihe der CSU Fürsten passen würde. Und was Bekanntsheitgrad betrifft, ist er Guttenberg sicher noch überlegen. Er wirkt auch wesentlich frischer und unverbrauchter bei gleichzeitig größerer Erfahrung im Umgang mit Medien, von Sekundärtugenden wie Glaubwürdiglkeit, Redlichkeit und Intelligenz mal abgesehen.
Also, liebe fränkische CSU-ler! Fragt doch mal den Gottschalk-oder hat der etwa schon abgewunken?- Ja dann wird's echt schwierig.
Meißner erklärte, er sei "sicher, zu Guttenberg würde uns im Wahlkampf extrem helfen". Er könne wirken wie "Penicillin gegen die Politikverdrossenheit" und sei ein Politikerklärer. "Davon haben wir nicht viele", sagte Meißner.
heisst:
Im Wahltagsdenken erklärte der CSUler Meißner, er sei "sicher, zu Guttenberg würde uns im Wahlkampf viele Wählerstimmen ertäuschen". Er könne mit seiner Blenderei und Täuscherei wirken wie "ein Stimmenmagnet"und sei ein sich selbst inszinierender Höchststapler, der schon mal haltlose Einsparangaben macht, nur um sich von der Bild-Zeitung als Spargott feiern zu lassen. "Solch skrupellose Volkstäuscher haben wir nicht viele", sagte Meißner.
die nun eine Rückkehr Guttenbergs befürworten, geht es rein um Wählerstimmen. Der grösste Belender und Hochstapler ist recht, wennn er nur den bÜrgern genügend Stimmen abtäuschen kann. Bei der Kulbacher CSU wie auch überhaupt bei der CSU herrscht Wahltagsdenken und die Angst vor Machtverlust.
Die Kulmbacher CSUler sollten sich einmal den Kommissionsbericht der Uni Bayreuth und das Lepsius-Interview ansehen, dann wissen sie, was für ein gewaltiger Blender und Betrüger dieser Guttenberg ist.
sondern ein gewaltiger, höchstdreister Blender, der den Bürgern ihren Wunschpolitiker vorgeschauspielert hat, nur um sich beliebt zu machen - z. B. haltlose Sparangaben machen und sich dann in der Bild-Zeitung als Spargott feiern lassen. Zuvor hat er seinen Doktorvater in einer Dreistigkeit ohne Gleichen hinters Licht geführt und sich auf Kosten Dritter die Bestnote "Summa cum laude" erschlichen.
Um über seine absichtliche Täuschung und den Betrug bei seiner Dr.-Arbeit hinwegzutäuschen, spricht er nun von einem "ungeheuerlichen Fehler", der "grössten Dummheit seines Lebens", chaotischer Arbeitsweise .. - je grösser, klarer und eindeutiger der Betrug, desto fehlerhafter, chaotischer und dümmer muss sich darstellen, um die Bürger über seinen Betrug hinwegtäuschen zu können.
Kurz vor dem Entzug des Dr.-Titels hat er noch hochnässig darauf hingewiesen, dass er von nun an nur noch mit der Uni Bayreuth über seine Dr-Arbeit spricht. In dem Verfahren selbst hat er dann keine Stellungnahme abgegeben, weil er gemerkt hat, durchschaut zu sein. Von der zugesagten aktiven Mitarbeit bei der Aufklärung, wollte er auch nichts mehr wissen. Guttenberg hat gekniffen. Statt eines Interview-Buch zum Täuschen der Massen, sollte er sich wie damals angekündigt, nur noch mit der Uni Bayreuth über seine Dr-Arbeit unterhalten. Nur dort wird man ihn auf den Kommissionsbericht hinweisen, in dem man ihn klar und eindeutig der absichtlichen Täuschung überführt und bezichtigt hat und auf seine fehlenden Stellungnahmen.
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