"Tief beunruhigt": Das Nahost-Quartett hat Israels Ankündigung zum Ausbau jüdischer Siedlungen in Ost-Jerusalem scharf kritisiert.
Das Nahost-Quartett hat bei einem Treffen in Moskau die israelischen Siedlungspläne verurteilt. Zugleich appellierte die Vermittlergruppe an diesem Freitag an die Palästinenser, alle Provokationen in der Konfliktregion einzustellen.
US-Außenministerin Clinton mit ihrem russischen Kollegen Sergej Lawrow (© Foto: dpa)
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Das Quartett begrüße jedoch die grundsätzliche Bereitschaft beider Parteien zu Gesprächen, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bei einer vom russischen Staatsfernsehen live übertragenen Pressekonferenz. Das Nahost-Quartett aus Russland, den USA, den Vereinten Nationen und der Europäischen Union strebe innerhalb von zwei Jahren eine Einigung zwischen Israel und den Palästinensern an. Alle Staaten der Region sollten einen Dialog unterstützen.
Das Quartett fordere Israel weiter auf, alle seit März 2001 errichteten Siedlungen wie im Friedensplan (Road Map) vorgesehen wieder abzureißen, sagte Ban. Der UN-Generalsekretär kündigte eine baldige Reise in den Gazastreifen an. Er sei "tief beunruhigt" über die humanitäre Situation in dem abgeriegelten Palästinensergebiet.
"Aufwieglerische Rhetorik"
Ban rief die internationale Gemeinschaft nachdrücklich auf, mehr zur Bildung eines "unabhängigen, demokratischen und lebensfähigen" Palästinenserstaats zu unternehmen.
Allerdings müssten die Palästinenser ihre "aufwieglerische Rhetorik" zügeln. "Ein Dialog ist ein wichtiger Schritt zu Verhandlungen ohne Vorbedingungen."
US-Außenministerin Hillary Clinton bezeichnete die jüngsten Pläne Israels zum Bau von 1600 Wohnungen im arabischen Ostteil Jerusalems als "einseitige Schritte, die nicht bei der Lösung der Situation" helfen. "Wir hoffen sehr, dass beide Parteien schon bald zumindest indirekte Verhandlungen beginnen", sagte Clinton.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow sprach von "sehr deutlichen Schlussfolgerungen" des Quartetts, die er im Nahost-Konflikt als "Schritt vorwärts" betrachte.
"Ich gehe davon aus, dass Israel diese Erklärung hören und richtig verstehen wird", betonte Lawrow. An dem Treffen in Moskau nahmen auch die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sowie der neue Nahostbeauftragte Tony Blair teil.
In der Nacht zum Freitag hatten israelische Kampfflugzeuge Ziele im Gazastreifen angegriffen. Wie das Armee-Radio berichtete, wurden Werkstätten zur Waffenherstellung und Schmugglertunnel im Süden des Palästinensergebiets an der Grenze zu Ägypten beschossen.
Angaben über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht. Die Angriffe erfolgten nur wenige Stunden nach einem tödlichen Raketenangriff militanter Palästinenser, bei dem in einem israelischen Grenzort ein thailändischer Arbeiter getötet worden war.
Es war das erste Mal seit dem Gaza-Krieg vor 14 Monaten, dass wieder ein Mensch in Israel bei einem solchen Angriff ums Leben kam.
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(dpa/APN/Reuters/jobr/woja/plin)
"Undercover" bei Paketzusteller GLS
Der EU Ministerin wurde in Israel vorgefuehrt wie ein Leichtgewicht,im Gaza Streifen ignorierte sie alles was ging. Zum Dank schossen Exremgewaltbereite Palestinenser Raketen nach Israel mit der Folge das es einen Toten gab. Wer glaubte das man mit der Abriegelung des Gazastreifens etwas erreichte habe, hatte Recht gehabt. Es bilden sich dann noch radikalere Kraefte,vieleicht ist das auch so gewollt. Nicht alle Menschen im nahen Osten koennen einem Frieden nicht viel abgewinnen,sie haetten ploetzlich nichts mehr zu sagen. Ich erinnere hier an die Worte von Altkanzler Schmidt, wir muessen uns nicht ueberall einmischen,Deutschland hat sich zu offt die Finger verbrannt.
Wie werden die Vereinigten Israel- Basher wohl mit ihrer Verzweiflung umgehen,wenn eines Tages tatsächlich eine Friedensregelung in Nahost erreicht wird und sie sich etwas Neues gegen die J..,hoppla nein,gegen die Zionisten einfallen lassen müssen ?
Schließlich geht es doch bei vielen um die Befriedigung ererbter, unbewußter psychischer Bedürfnisse.
Kommt dann wieder Brunnenvergiftung und Ritualmord ?
Wer kam denn auf die Idee?Und was kommt als Nächstes?Der Gröfaz als Ehrenmitglied des Zentralrats der Juden?
Au Mann,wer kam denn auf ausgerechnet den?
Kann man bloß noch auf Adolf als Ehrenmitglied des Zentralrats der Juden warten.
@IchwillauchFDJlerwerdenwieAngela
Daran hatte ich nicht gedacht, für ein Quartett braucht er dann aber vier MP3-Player, ob er das weiß?! Oder Maxfield?
Paging