Der Dalai Lama hat die USA um Unterstützung im Konflikt um Tibet gebeten. Gleichzeitig sprach er seine Unterstützung für die Olympischen Sommerspiele in Peking aus.
Der Dalai Lama hat die USA um Unterstützung im Tibet-Konflikt gebeten. "In diesem Augenblick benötigen wir Ihre Hilfe", sagte das geistliche Oberhaupt der Tibeter am Montag bei einem Treffen mit der Staatssekretärin im US-Außenministerium, Paula Dobriansky, im US-Bundesstaate Michigan. Allerdings äußerte sich das geistliche Oberhaupt der Tibeter nicht konkret, worin die Unterstützung bestehen könnte.
"In diesem Augenblick benötigen wir Ihre Hilfe": Der Dalai Lama in Washington. (© Foto: Reuters)
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Er erklärte lediglich, er danke den USA für die aufrichtige Besorgnis, die sie im Zusammenhang mit Chinas Vorgehen in Tibet wiederholt geäußert habe. Unterdessen ernannte die Stadt Paris den Dalai Lama am Montag zum Ehrenbürger.
Damit dürften sich die Spannungen zwischen China und Frankreich weiter verschärfen. In mehreren chinesischen Städten war es am Wochenende zu Demonstrationen gegen eine Unabhängigkeit Tibets gekommen. Zugleich riefen die Teilnehmer zu einem Boykott französischer Waren auf, um gegen die anti-chinesischen Proteste bei der Pariser Etappe des olympischen Fackellaufs in der Vorwoche zu protestieren.
China hat im vergangenen Monat Autonomie-Proteste in Tibet niedergeschlagen, die von buddhistischen Mönchen ausgegangen waren. Der im Exil lebende Friedensnobelpreisträger Dalai Lama hat Chinas Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen und mehrfach betont, ihm gehe es nicht um staatliche Unabhängigkeit sondern um kulturelle Autonomie der Tibeter. Zudem sprach er seine Unterstützung für die Olympischen Sommerspiele in Peking aus.
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(Reuters/dpa/woja)
Die Ärzte in München
dass die Zeugen Jehovas nicht auf den Bahamas eine deutsche Exilregierung installieren.
Gründen haben manche Menschen die tibetische Exilregierung immer noch nicht wahr genommen.
http://www.tibet.com
Da frage ich mich ist Dummheit oder politisches Kalkül.
ich weiss doch sehr wohl, dass ein wiedergeborener Gott dergleichen nicht benötigt. Er ist der Reinkarnationslehre verpflichtet, sonst niemandem.
.Diaula
Na klar, wir können uns alle noch lebhaft an die letzten demokratischen Wahlen in Tibet erinnern, die zum grandiosen Erfolg der KPCh führten...
Das meinen Sie jetzt Ernst? Sie hinterfragen mit keinem Gedanken die Kolonialiserungspolitik eines totalitären Staates, aber fragen den Dalai Lama nach seiner politischen Legitimation. Das ist wohl die derzeit kursierende ideologisch unterfütterte Anamnese einer moralisch-kognitiven Influenzia...
gute Fragen. Meine Formulierung zum Dalai Lama ist schon richtig gesehen worden, das sollte das kleine Lächeln in einem Text sein. Im Ernst: warum nicht einmal eine freundliche Tuchfühlung zwischen einem Neutralen und China aufnehmen? Parallel z.B. - hochvorsichtig - sondieren, wer spricht für wen, für wieviele in welcher Position z.B. für Tibet. Also ganz kleine Schritte und Erfolgsgarantie.
Es kann wirklich niemals absurd sein, Gespräche zu führen. Allerdings und das sehe ich sehr deutlich, sollte nicht eben der Dalai Lama im Vordergrund stehen - und zwar nicht, weil ich ihn nicht für fähig hielte, aber eine strategische Atempause wäre sicher nicht falsch.
Da jenem nach eigenem Bekunden bevorzugt an friedlicher Lösung, zielführenden Plänen liegt, wäre das doch gewiss lösbar.
Paging