Nach Ansicht von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin lassen sich soziale Probleme nicht mit mehr Geld lösen. Das Verhalten der Menschen müsse geändert werden.
Soziale Probleme lassen sich nach Ansicht des neuen Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin nicht mit mehr Geld lösen. Die Politiker müssten vielmehr darauf dringen, das Verhalten der Menschen zu ändern, wird Sarrazin im Magazin Stern zitiert.
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Thilo Sarrazin: "Die große Frage ist, wie kann ich es schaffen, dass nur diejenigen Kinder bekommen, die damit fertig werden." (© Foto: dpa)
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"Die große Frage ist: Wie kann ich es schaffen, dass nur diejenigen Kinder bekommen, die damit fertig werden", sagte er. Gegenwärtig würden manche Frauen zwei, drei oder mehr Kinder in die Welt setzen, obwohl sie "nicht das Umfeld" oder "die persönlichen Eigenschaften" hätten, "um die Erziehung zu bewältigen", erklärte Sarrazin dem Magazin zufolge.
Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, "dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist". Der frühere Berliner Finanzsenator kritisierte erneut den Umgang vieler Hartz-IV-Empfänger mit Energie.
Weil Städte und Gemeinden die Heizkosten übernähmen, gingen die Bedürftigen oft verschwenderisch mit Energie um. "Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster", sagte Sarrazin dem Stern zufolge.
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(AP/gba)
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Der Herr S. ist ja für seine antisozialen Äußerungen bereits bekannt. Soll er mir mal erklären, wie man in Deutschland /z. B. nach einer Firmeninsolvenz) mit 52 Jahren einen vernünftigen Job finden soll, obwohl man ab 45 auf dem Arbeitsmarkt ja bereits als Greis gilt - trotz bester Ausbildung, trotz 30jähriger Erfahrung. Vermutlich wird das in Bälde auch noch sehr viel mehr Leuten so gehen, die eigentlich nicht zu "klassischen" sog. Unterschicht gehören.
Aber man muss davon ausgehen, dass Herr S. es am liebsten sähe, wenn alle diejenigen verhungern oder erfrieren würden, deren Arbeitsplätze von unfähigen und gierigen Firmenbossen vernichtet wurden.
Ich habe mal irgendwann irgendwo gelesen, dass die meisten der Unterschichts-angehörigen nicht deswegen so früh so viele Kinder bekommen, weil sie unbedingt die Sozialkassen aussaugen wollen, sondern weil sie für ihr künftiges Leben kaum eine Perspektive haben und nie etwas "besseres" schaffen werden, als ein paar Kinder großzuziehen. Diese Theorie halte ich auch für größtenteils korrekt.
Ihr Leben hat sozusagen keinen Sinn. Reisen, Kultur, Bildung, Arbeit (erstrebenswerte Arbeit. Nicht Müllsammeln im Stadtpark) etc. sind ihnen verwehrt.. Sprich fast jegliche Art von Selbstverwirklichung.
Kinder sind oftmals das einzige, was sie je "erreichen" können und wodurch sie sich einen Grund für ihr Dasein schaffen.
Kann ich vollkommen verstehen, würde ich ebenfalls so machen.
Dieser Staat verpulvert an allen Ecken und Enden so viel Geld. Nun lasst doch den armen Leuten das bisschen Dekadenz und erlaubt ihnen weiterhin, die Heizung dauernd auf fünf zu haben. Was ist das für ein Leben, das aus Zigaretten und dem Fernseher besteht? Man sollte Mitleid mit ihnen haben und sie nicht auch noch gängeln.
Achtung: Das heißt nicht, dass es nicht auch "wahre" Sozialschmarotzer gibt.
wawerka:
".. "Die weniger Netten werden euch aggressiv anbetteln. Und der Rest wird euch gnadenlos überfallen und dabei nicht zimperlich sein. Und glaubt bloß nicht, dass die Polizei euch dabei groß helfen kann. Es werden viel zu viele sein. Also macht euch klar...die paar Hartz4-Euro sind auch eine Garantie dafür, dass ihr euch an deutschen Bahnhöfen etc noch sicher frei bewegen könnt. Mir ist dieses Gefühl mein Scherflein dazu wert."
Ankur:
"Mein Scherflein wäre in diesem Fall eine 45er oder auswandern. ..."
Bitte wandern Sie aus. Es gibt in Deutschland schon zu viele Schusswaffen. Und zu viele unreife oder kranke Menschen, die darauf Zugriff haben.
"Kindergeld streichen" ist ne tolle Idee. Die von Ihnen angesprochene bildungsferne Schicht der Jamba-Sparabo-Freaks bekommt sowieso Hartz-IV für die Kids, auf welches das Kindergeld angerechnet wird. Sie könnten das Kindergeld auf 200 Euro anheben, diese Schicht hätte wegen der Anrechnung nichts davon. Der Arbeitnehmer OHNE Sozialtransfers würde beim Verlust des Kindergeldes jedoch erst in die Tischkante und dann Ihnen in den Allerwertesten beißen.
Kindergrippe kostenlos. Sehr gute Idee !
Fragt sich nur, was Ulla Schmidt dazu sagt ...
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