Saarländische Ermittler hatten früh Kontakt zu dem inzwischen verhafteten fanatischen Konvertiten - dank seiner Mutter.
Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatte ein Beamter des saarländischen Verfassungsschutzes noch im März diesen Jahres mit dem 22-Jährigen gesprochen.
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Sitzraum in Daniel S. Saarbrücker Wohnung (© Foto: ddp)
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Die Mutter des deutschen Konvertiten und andere Familienmitglieder hätten sich besorgt an die Ermittler gewandt. Seit 2003 soll sich der Saarbrücker in der radikalen Islamistenszene bewegen.
S. war Anfang September mit zwei Gesinnungsgenossen in einem Ferienhaus im Sauerland festgenommen worden.
Sie sollen Anschläge auf amerikanische Einrichtungen in Deutschland geplant haben.
S. sei von den Behörden als "absolut fanatisch" und "zum Massenmord fest entschlossen" eingeschätzt worden.
Sein ebenfalls zum Islam gewechselter Mitbewohner Eric B. aus Saarbrücken wird der Zeitung zufolge in Ägypten vermutet, wo er Islamstudien betreiben wollte. Die Ermittler fürchten, dass er in ein Terror-Ausbildungslager in Pakistan weiterreisen könnte.
(dpa)
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