In der indischen Finanzmetropole sollen mehrere Islamisten ein Attentat auf die Wertpapierbörse des Landes geplant haben. Indiens Aktienmarkt gilt als ein Symbol für das enorme Wirtschaftswachstum des Subkontinents.
Die Polizei im Norden Indiens vereitelte einem Pressebericht zufolge den Anschlag auf die Börse in Mumbai, dem früheren Bombay, (BSE) vereitelt. Sechs mutmaßlich militante Islamisten seien gefasst worden, hieß es am Montag in einem Bericht der Zeitung Times of India.
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"Die Bombay Stock Exchange sollte ihr erstes Ziel sein", sagte Amitabh Yash von der Anti-Terror-Einheit der Polizei im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh dem Blatt. "Diese Terroristen haben mehrere Ziele. Scheitern sie bei einem, nehmen sie sich schnell das nächste vor", sagte Yash.
Die Männer sollen der Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba angehören. Sie sind dem Bericht zufolge am Samstag verhaftet worden, nachdem die Polizei einen Hinweis erhallten hatte, der sie auf die Fährte der mutmaßlichen Attentäter führte. Bei ihrer Verhaftung seien sie mit Maschinengewehren und Handgranaten bewaffnet gewesen.
Indiens Aktienmarkt gilt als ein Symbol für das enorme Wirtschaftswachstum des Landes. 2007 legte die Börse um 47,1 Prozent zu, das war der stärkste Anstieg seit vier Jahren.
(dpa/odg)