Die Bundesanwaltschaft hat Wohnungen in mehreren Bundesländern durchsuchen lassen. Zwei Männer seien bei den Razzien verhaftet worden.

Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche islamistische Terrorhelfer festnehmen lassen.

Polizei, AP

Beamte haben insgesamt zwölf Objekte in mehreren Bundesländern durchsucht. Zwei Menschen wurden verhaftet. (© Foto: AP)

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Einer von ihnen ging den Fahndern in Schlangen (Kreis Lippe) ins Netz, der andere in Biberach (Baden-Württemberg). Die beiden 26 und 23 Jahre alten Deutschen seien dringend verdächtig, für mehrere deutschsprachige Internetseiten mit der Bezeichnung "Globale Islamische Medienfront" (GIMF) verantwortlich zu sein, heißt es in einer Mitteilung der Behörde in Karlsruhe.

Dadurch hätten sie die Terrorgruppen al-Qaida, al-Qaida im Zweistromland und Ansar al-Islam unterstützt.

Gegen beide hatte der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) bereits vergangene Woche Haftbefehle erlassen.

Ebenfalls dringend verdächtig, an den islamistischen Internetaktivitäten beteiligt zu sein, ist ein bereits inhaftierter 19-jähriger Deutscher. Laut Bundesanwaltschaft richten sich die Ermittlungen gegen fünf weitere Beschuldigte.

Bundesweit seien zwölf Objekte in Baden-Württemberg, Bremen, Bayern und Nordrhein-Westfalen durchsucht worden.

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(ddp-bay/gba)