Sicherheitsbehörden haben Hinweise auf geplante Anschläge durch al-Qaida - durch junge Islamisten, die aus Pakistan nach Deutschland zurückgekehrt sind.
Die deutschen Sicherheitsbehörden bereiten sich darauf vor, dass die Terrororganisation al-Qaida gezielt junge Männer nach Europa schickt, die Terroranschläge auf deutsche Ziele oder auch in Deutschland selbst ausführen sollen. Und sie beobachten dabei mit großer Sorge eine ganze Reihe von Islamisten, die nach einem Aufenthalt in Pakistan wieder nachhause zurückgekehrt sind - vor allem nach Bayern und Baden-Württemberg, wo sich an der Donau rund um die Stadt Ulm eine lebendige Islamistenszene etabliert haben soll.
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"Wir haben Anhaltspunkte dafür, dass in den Raum Ulm und Neu-Ulm mindesten drei bis vier Personen gezogen sind, die sich vor kurzem in Pakistan aufgehalten haben", sagen hohe Sicherheitsverantwortliche der Süddeutschen Zeitung.
Zudem wurde in Pakistan vor wenigen Wochen ein Mann aus Ulm festgenommen, dem die pakistanische Polizei die Vorbereitung eines Terroranschlags vorwirft. Auch der in Pakistan unter Terrorverdacht festgenommene Libanese Hassan al-Malla hatte nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes gute Kontakte zur Islamistenszene an der Donau.
"Diese Leute kommen ganz bewusst wieder nach Deutschland zurück und wir wissen, dass sie intensiv ausgebildet wurden", sagte Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) der SZ. Es gebe Hinweise, dass im pakistanischen Grenzgebiet etwa 300 Leute auch für den Kampf in Europa ausgebildet würden.
Gefährliche Rückkehrer
In den Lagern werde gelehrt, wie man Sprengkörper zusammenbaut, eine Autobombe richtig platziert, mit Waffen umgeht und sich nach einem Anschlag versteckt. "Das Gefährliche ist, dass wir nicht von allen, die zurückgekehrt sind, wissen, wo sie sich aufhalten."
Die als gefährlich erkannten Rückkehrer würden eng observiert, sagte Beckstein. Der designierte bayerische Ministerpräsident fürchtet, dass es weitere Anschläge auf deutsche Einrichtungen in Afghanistan geben wird. "Der Druck auf Deutschland wird noch steigen", sagte er.
Immer wieder fallen den Behörden Mitglieder der Islamistenszene von der Donau auf, die plötzlich für Wochen oder Monate verschwinden - und dann bei der Rückkehr berichten, sie hätten sich religiös unterweisen lassen und nur an der Kampfausbildung in den Lagern teilgenommen, um sich nicht von der Gruppe zu isolieren. "Wir sollten diese Form des Tourismus nicht unterschätzen", warnt ein Verfassungsschützer. "Die Leute tauchen an eigenartigen Stellen wieder auf. Die kennen die Anlaufstellen."
Schon in den neunziger Jahren haben Islamisten rund um Ulm Soldaten für den Heiligen Krieg rekrutiert - zum Beispiel den deutschen Konvertiten Josef Hamza Fischer, der in Tschetschenien starb. Damals ermittelte die Staatsanwaltschaft München gegen den türkischstämmigen Tolga D., weil er junge Männer für den Heiligen Krieg anwerben wollte.
Heute sitzt Tolga D. aus Ulm in Pakistan in Haft - unter Terrorverdacht. Er gehört zu einer Szene, die sich rund um den ägyptischen Arzt und Prediger Dr. Yehia Yousif gebildet hat, einen charismatischen Imam, der Mitte der neunziger Jahre nach Neu-Ulm gezogen war.
In seinen Bannkreis zogen Terrorverdächtige wie der Kameramann Reda Seyam an die Donau, der das Abschlachten von Ungläubigen durch islamische Milizen gefilmt haben soll. Und auch Abdelakher Hammad war Gast-Imam an der Donau. Ein Mann, den Osama bin Ladens Stellvertreter vor ein paar Monaten als "seine Eminenz Sheik Hammad" hervorgehoben hatte.
Immer mehr Islamisten kamen - bis Dr. Yousif 2005 Deutschland plötzlich verließ. Bei seinem Sohn waren Notizen gefunden worden, wie man Bomben herstellt. Er wurde abgeschoben. Auch der junge Yousif war auf Reisen gewesen: Er hatte kurz zuvor ein Trainingslager in Indonesien besucht.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(SZ vom 24.7.2007)
Also ich finde es wird langsam langweilig. Im Moment müssen ja da jeden Tag eine Unmenge an Terroristen einwandern wenn man den Berichten da so glauben tut.
P.S. Ich fordere den Bundestrojaner auf Behördenrechnern damit die Chefs (Das Volk!) ihre überwachungsfunktion ausüben können!
Ganz nebenbei kann anhand dieser Kampagne die Existenzberechtigung unserer Haupt- und Realschulen untermauert werden, da hier im Werk- und/oder Chemieunterricht die Herstellung von Schwarzpulver oder der Umbau von alten Antipanzerminen spielerisch erlernt werden kann.
Als, lieber Herr Bosbach, im Namen der nationalen Sicherheit bitte ich Sie inständig, von Ihren Forderungen, die Weitergabe und Veröffentlichung von Anleitungen zum Bombenbau unter Strafe zu stellen Abstand zu nehmen.
Auch wenn dieser Kommentar mit einer Prise bissiger Ironie geschrieben wurde, möchte ich dennoch auf zwei Dinge hinweisen:
1. Kein einziges dieser sog. "Antiterrorgesetze", welche nach 911 erlassen wurden, hat auch nur im Ansatz die innere Sicherheitslage verbessert. Im Gegenteil: Die ständige Verunsicherung der Öffentlichkeit durch mehr oder weniger difuse Warnmeldungen (siehe das obige Beispiel "Junge Männer als Waffe") hat in unserer Gesellschaft ein Klima geschaffen, daß bei einer zunehmenden Eigendynamik durchaus in Bürgerkriegs ähnlichen Szenarien enden kann (siehe Exyugoslavien). Wir müssen uns endlich mit dem Gedanken anfreunden, daß unsere Mitmenschen mit muslimischen Glauben und sogar die mit dunklen Bärten ein Teil unseres Volkes sind. Daß die in Duisburg Rurhrort oder im Bayrischen Wald nicht gant einfach zu sein scheint nehme ich zur Kenntnis, ändert aber nichts an der Sache. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Wer also der Allgemeinheit Schaden zufügen will, der wird das tun. Die einen lassen ihre Bomben platzen und die anderen berauben die Menschen ihrer freiheitlich-demokratischen Bürgerrechte. Beide sind aber nichts anderes als Terroristen, die mir die Möglichkeit rauben ein glückliches und unbeschwertes Leben zu führen.
2. Sollte tatsächlich in Deutschland in naher Zukunft ein "terroristischer" Anschlag stattfinden, so sollte den Verantwortlichen aus Politik und Beamtenschaft klar sein, daß dann nicht nur Gebäude aus Stein ins wanken geraten. Schon jetzt, da noch kein einziger ernstzunehmnder religiös-motivierterAnschlag in Deutschland stattgefunden hat, ist das Mißtrauen gegenüber der eigenen Staatsmacht in breiten Gesellschaftsschichten deutlich größer als die Angst "Terroropfer" zu werden. Die überdeutlichen Indizien, daß 911 (auch) das Werk der CIA war, birgt wesentlich mehr Sprengkraft, als jede
Zitat des SZ-Artikels "Frau Zypries sollte liefern" (23.07.2007 / 08:45 Uhr):
"
Sogenannte Vorfeldhandlungen wie die Ausbildung in Terrorlagern und die Verbreitung von Anleitungen zum Bombenbau müssten künftig strafbar sein, sagte Fraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) der Passauer Neuen Presse.
"
Angesichts des Unvermögens deutscher Sicherheitsbehörden einfachste Aufgaben sicher und erfolgreich durchzuführen, wie z. B. die überwachung von bei ihrer Einreise offenkundiger, potentieller Gefährder der inneren Sicherheit, wird deutlich, daß trotz "Antiterrorgesetzgebung" uns unser Staat nicht schützen kann. Insbesondere, weil Herr Schäuble offensichtlich auf zukünftig beim Personalmangel sowie der miserablen Ausrüstung unserer Polizeidienststellen nicht für Abhilfe sorgen möchte, ist der Bürger in diesem Land dazu gezwungen sich durch entsprechende Wachsamkeit aktiv bei der präventiven Gefahren abwehr mitzuarbeiten und hat daher die Pflicht den hiesigen Sicherheitsbehörden zur Seite zu stehen.
Aus diesem Grund ist es völlig kontraproduktiv, wenn man der Bevölkerung das Wissen um den Bau von (Auto-)Bomben vorenthält. Im Gegenteil: Für die innere Sicherheit unseres Landes ist es von größter Wichtigkeit, daß Informationen und Anleitungen zum Bombenbau möglichst jedem zugänglich gemacht werden. Nur wer die Bedrohungen unsere modernen Gesellschaft kennt, kann auch im Notfall richtig reagieren und so größeren Schaden abwenden.
Ich schlage daher vor, daß auf den offiziellen Internetseiten des Bundesministeriums des Innern, wie auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und Tageszeitungen etc. Grundkenntnisse des Bombenbaus sowie die gängigsten Bombenbaupläne veröffentlicht werden. Der Bürger sollte über Materialien, Herstellungsverfahren und optische Erscheinungsbild; sowie das Ausbringen, Platzieren und Zünden von Bomben informiert sein und außerdem müssen die Menschen selbstverständlich über die Sprengkraft der verschiedenen Bombenarten unterrichtet werden. Zu diesem Zweck könnten Sprengmeister oder Minensucher der deutschen Bundeswehr in den Schulen anhand anschaulichem Demonstrationsmaterialien die Grundlagen an die Schüler weitergeben, die ihrerseits als Multiplikatoren wirken könnten, indem diese das Wissen an andere weitergeb
Meine Güte, die Behörden können es euch aber wirklich nie recht machen ! Sollen die etwa schon wieder sagen, die Akten seine aus Versehen vernichtet worden ?
@ 23.07.2007 21:36:29
weimarhias:
Also wenn derartige Erkenntnisse vorliegen, dann können die ja wohl nur bei der Einreise gewonnen worden sein.
Und dann hat man solche Leute aus den Augen verloren??
Das glaubt wer die Hose mit der Kneifzange anzieht.
War der arme herr el-masri nicht auch ein gewächs aus ulmer islamistenkreisen?
Paging