New Yorks Bürgermeister Rudolph Giuliani hat die Bevölkerung aufgerufen, die Rettungsarbeiten nach den verheerenden Anschlägen auf das World Trade Center zu unterstützen.
Dafür sei es nötig, dass noch mehr Anwohner die unmittelbar betroffene Umgebung verlassen. 2000 Angehörige der Nationalgarde würden in Kürze in das Gebiet verlegt und dürften nicht behindert werden. "Die Stadt ist jetzt wieder sicher", sagte er bei einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag. Die Lage normalisiere sich zusehends.
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Giuliani wollte Angaben eines Polizeisprechers nicht ausdrücklich bestätigen, wonach die Anzahl der Opfer in die Tausende gehe. "Es sind sicher mehr als irgend jemand sich jetzt ausmalen kann", sagte er. "Wir wollen aber jetzt nicht spekulieren. Morgen oder übermorgen werden wir das genauer wissen."
Feuerwehrleute und Polizisten im Einsatz umgekommen
Er bestätigte, dass bereits mehrere Feuerwehrleute und Polizisten im Rettungseinsatz umgekommen sind, nannte aber keine Einzelheiten.
Der Bürgermeister rief zugleich zu Blutspenden auf. Die meisten der rund 170 Krankenhäuser von New York seien intensiv mit der Versorgung von Verletzten beschäftigt, und es fehle inzwischen an Blutkonserven. Inzwischen sei der U-Bahnverkehr wieder weitgehend hergestellt. Nur noch wenige Linien in Manhattan seien außer Betrieb.
(sueddeutsche.de/dpa)
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