Nach Angaben des saarländischen Innenministeriums wird im Zuge der Terror-Gefahr in Deutschland gegen acht Verdächtige ermittelt. Drei der Männer sind bereits festgenommen worden.

Im Zusammenhang mit den vereitelten Anschlägen in Deutschland wird nach Angaben des saarländischen Innenministeriums insgesamt gegen acht Terrorverdächtige ermittelt.

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Drei der Männer waren nach laut Bundesanwaltschaft am Dienstag festgenommen worden. Gegen sie erging Haftbefehl. Zwei der noch nicht festgenommenen Männer stammen aus dem Raum Neunkirchen, hieß es am Mittwoch in Saarbrücken weiter.

Gegen sie liege momentan noch kein Haftbefehl vor. Gegen die acht Beschuldigten werde wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt.

Einer der beiden Saarländer sei deutscher, der zweite iranischer Staatsangehöriger, teilte das Saarbrücker Innenministerium mit. Der Deutsche sei derzeit im Ausland, der Iraner halte sich nach seiner Entlassung aus pakistanischer Haft wegen illegalen Grenzübertritts seit kurzem wieder im Saarland auf.

Einer der drei am Dienstag festgenommen Männer stammt ebenfalls aus dem Saarland. Der 22 Jahre alte polizeibekannte Gelegenheitsarbeiter sei in Neunkirchen geboren worden und habe zuletzt in Saarbrücken gelebt. Alle saarländischen Terrorverdächtigten hätten sich regelmäßig in einer Moschee in Neunkirchen aufgehalten. Diese sei aber nicht Ort der Planung gewesen.

US-Behörden haben unterdessen bestätigt, dass die drei bereits festgenommenen Terrorverdächtigen den Flughafen Frankfurt und die US-Luftwaffenbasis Ramstein als Hauptanschlagsziele ins Visier genommen hatten. Die drei Männer hätten aber auch Anschläge auf andere Einrichtungen erwogen, sagte ein hochrangiger Beamter des Außenministeriums in Washington.

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(dpa/AP)