Bei einem Anschlag auf eine Polizeikaserne im spanischen Baskenland ist am frühen Mittwochmorgen ein Mensch ums Leben gekommen - die Eta soll hinter der Tat stecken.
Vier weitere Menschen wurden verletzt, als die Bombe gegen 3.00 Uhr in einem Lieferwagen nur wenige Meter von der Kaserne in dem Ort Legutiano explodierte, wie die baskische Polizei mitteilte.
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Nach Information der spanischen Nachrichtenagentur Europa Press und des Rundfunksenders RNE handelt es sich bei dem Todesopfer um einen Polizeibeamten. Medien vermuteten eine bewaffnete Gruppe der baskischen Untergrundorganisation Eta als Drahtzieher.
Eine Warnung vor dem Anschlag gab es nach Angaben der Polizei nicht. Die Eta warnt üblicherweise nur vor Explosionen, die zivile Opfer treffen könnten, nicht aber vor Anschlägen auf Kasernen.
Spaniens Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero hatte nach seiner Wiederwahl im März den Kampf gegen die Eta als einen der Schwerpunkte seiner zweiten Amtszeit genannt. Während der ersten Legislaturperiode des Sozialisten waren Friedensgespräche der Regierung mit der Eta gescheitert.
Die Untergrundorganisation kämpft seit fast 40 Jahren gewaltsam für die Unabhängigkeit des im Norden Spaniens gelegenen Baskenlandes. Dabei kamen bereits mehr als 820 Menschen ums Leben.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AFP/odg)
Protest gegen dritte Startbahn
Die Mörder von der ETA wollten mit der 200 kg-Bombe gegen das Wohnhaus, in dem neben den Polizisten auch deren Familien leben, möglichst viele Menschen töten. Wenige Meter entfernt von der Bombe schliefen 42 Zivil-Personen, auch viele Kinder. Also - bitte klar und deutlich schreiben und nicht das ETA-Propagandagewäsch nachplappern. Von wegen "Bombe gegen Kaserne, Nationalgardist tot"