Kaum im Amt sorgt der neue iranische Präsident Ahmadinedschad für Furore. Bei einem Treffen mit Syriens Staatschef Assad erklärte er, man werde "die Region vor den Bedrohungen seiner Feinde" schützen" - und bezog sich offenkundig vor allem auf die USA.

"Gemeinsame Bedrohungen erfordern mehr denn je die Bildung einer vereinten Front des Irans und Syriens", sagte Mahmud Ahmadinedschad, der Baschar Assad einen Tag nach seiner Vereidigung als ersten ausländischen Staatschef in Teheran empfing.

Mahmud Ahmadinedschad (li.) und Baschar el Assad (© Foto: AFP)

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Der iranische Präsident bezeichnete Assad als "Freund und Verteidiger der iranischen Nation". Syrien und der Iran seien die beiden Staaten in der Region, die am meisten nach Stabilität strebten.

Sowohl dem Iran als auch Syrien wird vorgeworfen, militante islamische Gruppen wie die libanesische Hisbollah und die palästinensische Hamas zu unterstützen.

Syrien wird von den USA überdies beschuldigt, islamistische Kämpfer in den benachbarten Irak einreisen zu lassen.

Der Iran steht wegen seines Atomprogramms international in der Kritik. Assad bekannte sich bei seiner Ankunft in Teheran zum Kampf gegen den Terrorismus: "Der Iran und Syrien sollten auf den Terrorismus Acht geben, der sich im Nahen Osten ausbreitet", sagte der syrische Präsident.

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(AP/AFP)