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Donald Trump auf einer Pressekonferenz zu Nordkorea

(Foto: AP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Anne Kleinmann

Der Tag kompakt

Trump hält Nordkorea-Gipfel doch wieder für möglich. Der US-Präsident hatte am Donnerstag überraschend das geplante Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim abgesagt - offenbar ohne vorher die Verbündeten der Halbinsel zu informieren. Zum Artikel. Nordkorea hatte auf die Nachricht ruhig reagiert, eine Antwort, die Trumps Entscheidung nun wieder ins Wanken bringt. Mehr Informationen. Die Absage Trumps ist entweder genial oder eine Konsequenz seiner Überforderung, analysiert Alan Cassidy.

Datenschutz mit Nebenwirkungen. Seit heute ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wirksam. Große US-Medien wie die LA Times wollen die neuen Regeln allerdings nicht umsetzen - und umgehen sie einfach. EU-Bürger dürften etliche US-Angebote künftig nicht mehr nutzen können, schreibt Marvin Strathmann. Was es mit den neuen Regeln auf sich hat, erklärt Thomas Kirchner.

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Neue Papiere zeigen Ausmaß des Asylmissbrauchs in Bremen. Die Staatsanwaltschaft wirft zwei Anwälten vor, mit anderen Beschuldigten "bandenmäßig" zusammengearbeitet zu haben. 97 Prozent der von ihnen eingebrachten Asylbescheide seien angenommen worden, auch wenn oft die rechtliche Grundlage fehlte oder keine gründliche Prüfung stattfand. Zu den Einzelheiten

Exklusiv "Es gab kein Unrechtsbewusstsein." Das Ausspähen europäischer Spitzenpolitiker sei schleichend Praxis geworden, sagt der ehemalige BND-Chef Gerhard Schindler. Anweisungen von oben habe es nicht gegeben, aber eben auch keine Regeln. Und bis heute sei die Kontrolle von außen nur schwach. Ein Interview von Ronen Steinke.

Harvey Weinstein wegen Vergewaltigung angeklagt. Dem früheren Filmproduzenten werden unter anderem Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vorgeworfen. Er hatte sich am Mittag der Polizei in New York gestellt, wurde aber gegen Zahlung einer Kaution unter Auflagen wieder freigelassen. Zur Meldung. Einer der beiden Fälle, um die es in der Anklage geht, ist der von Lucia Evans, die von Weinstein zum Oralsex gezwungen worden sein soll. Die Hintergründe von Jürgen Schmieder und Christian Simon

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Germanys Next Topmodel gehört abgeschafft! Während die ganze Welt über Gleichberechtigung diskutiert, darf Heidi Klum weiter Anpassung und Sexismus zelebrieren. Auch Ironie rechtfertigt das nicht mehr, kommentiert Carolin Gasteiger.

America First bedeutet America Alone. Mit seiner Absage des Nordkorea-Gipfels tritt Trump seine Verantwortung vor der Geschichte in den Schmutz, kommentiert Chefredakteur Kurt Kister.

Alexa zeichnet Privatgespräch auf und verschickt es. Grund dafür soll eine Verkettung unglücklicher Umstände sein, bei der Amazons Sprachassistent im Verlauf eines Gesprächs mehrfach Worte falsch verstand und als Befehle interpretierte. Zum Text

SZ-Leser diskutieren​

Ihre Meinung zum irischen Abtreibungsgesetz: Das Referendum zur Abschaffung des Abtreibungsverbots in Irland, das eines der strengsten in der EU ist, sehen viele Leser positiv. Monikamm207 schreibt: "Ich war und bin für ein liberales Abtreibungsrecht, denn es ist unmenschlich, eine Frau gegen ihren Willen zu zwingen, eine Schwangerschaft auszutragen. Gleichzeitig geht aber auch die klare Forderung an den Staat und die Gesellschaft, alles Mögliche zu tun, um den betroffenen Frauen in ihrer jeweiligen Notlage zu helfen und Wege aufzuzeigen, wie sie ihr Leben auch mit Kind bewältigen können." Ähnlich sieht es Walter Stein: "Abtreibungen sollten natürlich möglich sein, allerdings müssen sie auch rigoros reglementiert werden. Hier geht es schließlich um ein Menschenleben." Diskutieren Sie mit uns.