SZ Espresso Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig ist - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Von Christoph Meyer

Terrorwarnung überschattete Silvesterfeier in München. Kurz vor Mitternacht räumte die Polizei in der Neujahrsnacht den Münchner Hauptbahnhof und den Bahnhof Pasing. Die Ereignisse zum Nachlesen. Ausländische Geheimdienste hatten gewarnt, fünf bis sieben Attentäter wollten sich dort um 0 Uhr in die Luft sprengen. Bekannt sind der Polizei die teilweise namentlich genannten mutmaßlichen Terroristen aus Syrien und dem Irak nicht. Bislang ist sogar unklar, ob es sie überhaupt gibt. Die Details. Eindrücke aus der Stadt haben SZ-Autoren hier zusammengetragen.

Luxushotel in Dubai stand in Flammen - Feuerwerk fand trotzdem statt. Ein Mensch starb, mindestens fünfzehn wurden verletzt, als in dem 63-stöckigen "The Address"-Hotel ein Großbrand wütete. Nicht weit davon, am höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa, fand trotz des Unglücks ein opulentes Neujahrsfeuerwerk statt.Zur Meldung.

Vierschanzentournee: Prevc setzt Zeichen gegen Freund. Im zweiten Durchgang von Garmisch konnte sich der Favorit erstmals absetzen. Peter Prevc verwies mit 133,5 und 136 Metern den Norweger Kenneth Gangnes auf Rang zwei. Severin Freund hält mit Platz drei gerade noch Anschluss. Zur Zusammenfassung

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Ein Biotop für Künstler. Das Kreativquartier "Ehemalige Luitpoldkaserne" in Schwabing ist das aufregendste Projekt, das München derzeit vorhat. Ein Rundgang.Von Franz Kotteder

Polizei München: auf Twitter vorbildlich. Mehrsprachige Terrorwarnungen und ein Live-Stream. Die Münchner Polizei erhält in den sozialen Medien viel Lob für ihre Arbeit in der Nacht. Von Julian Dörr

Pegida-Chef nutzt Terrorwarnung zur Provokation. "Alle #WelcomeKlatscher haben sich am Hauptbahnhof in München einzufinden", twittert Lutz Bachmann und beweist damit, wie wenig Empathie am rechten Rand der Gesellschaft noch übrig ist. Von Sebastian Gierke

SZ-Leser diskutieren

hre Gedanken zur Terrorwarnung in München: "Wenn die SZ heute berichtet 'München feiert Neujahr, dass es nur so kracht' ist das die einzig richtige Antwort auf den Wahnsinn der Islamisten", schreibt Monikamm207. Während manche Leser wie Andimedie Vorsichtsmaßnahmen der Sicherheitskräfte als Hysterie abtun, verteidigen sie die meisten: "Lieber eine Terrorwarnung zu viel, als eine zu wenig", findet FreieGedanken. Und eroland schreibt: "An vermehrte Terrorwarnungen werden wir uns in der Bundesrepublik gewöhnen müssen." Diskutieren Sie mit uns