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Von Julia Ley

Der Tag kompakt

Österreichisches Verfassungsgericht kippt Bundespräsidentenwahl. Grund dafür sind Unregelmäßigkeiten bei der Stimmauszählung. Die Wahl muss nun in Gänze wiederholt werden. So könnte sich FPÖ-Kandidat Norbert Hofer nun doch noch gegen den Grünen Alexander Van der Bellen durchsetzen. Zur Meldung. Warum die Neuwahl eine gute Sache ist, erklärt Oliver Das Gupta.

Attentäter von Henriette Reker muss 14 Jahre ins Gefängnis. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat den Mann, der die heutige Kölner Oberbürgermeisterin niedergestochen hatte, wegen versuchten Mordes schuldig gesprochen. Der Täter sagt, er habe mit der Tat auf die angebliche Überfremdung Deutschlands aufmerksam machen wollen. Die Hintergründe

Vatikan gibt Nachfolger von Tebartz-van Elst bekannt. Der Trierer Generalvikar Georg Bätzing wird neuer Bischof von Limburg. Sein Vorgänger Tebartz-van Elst war vor mehr als zwei Jahren wegen einer Finanzaffäre zurückgetreten. Zu den Details

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

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Richterinnen mit Kopftuch sind eine notwendige Zumutung. Auch eine Rechtsreferendarin darf ein Kopftuch tragen, entscheidet ein Gericht. Und eine Richterin? Natürlich. So viel Religionsfreiheit müssen die Mitmenschen schon aushalten können. Ein Kommentar von Matthias Drobinski

Das Ozonloch über der Antarktis schließt sich. In den vergangenen 15 Jahren ist es um die Größe Indiens geschrumpft. Bis es vollständig verschwunden sein wird, dauert es aber noch.

"Ihr seid alle ausgeladen!" Hubert Martini aus Trier war schon zu Lebzeiten schonungslos offen. In seiner Todesanzeige richtet er deutliche Worte an seine Geschwister.

SZ-Leser diskutieren

Kopftuch-Urteil: Wie lassen sich Neutralitätsgebot und Glaubensfreiheit im Beruf vereinbaren? Rabinovitch sieht Neutralität als Chimäre: "Jeder hat seine Prägungen und Dogmen und interpretiert das Recht von diesen Axiomen her. Faktisch gibt es keine Neutralität", schreibt er. Solange die Weltanschauung nicht im Vordergrund stünde, gelte das Diskriminierungsverbot, so der Leser. Porsche13 empfindet das Gerichtsurteil als eine Frechheit: "Warum hier eine Rechtsreferendarin, die Deutschland vertritt, ein Land in dem Staat und Religion getrennt sind, ein religiöses Symbol tragen darf, ist für mich nicht nachvollziehbar." Diskutieren Sie mit uns.