Im Osten des Landes Syrische Staatsmedien berichten von US-Luftschlägen

Die USA operieren mit Kampfflugzeugen in Syrien unter anderem von einem Flugzeugträger im Mittelmeer aus.

(Foto: dpa)

Im Osten des Landes sollen mehrere Stellungen der syrischen Armee angegriffen worden sein. Das US-Militär und das Pentagon teilten mit, davon keine Kenntnis zu haben.

Kampfflugzeuge der US-geführten internationalen Koalition haben in der Nacht nach unbestätigten Berichten zufolge Militärziele in Syrien angegriffen. Aus Damaskus verlautete, dass im Osten des Landes zwei Stützpunkte angegriffen worden seien, die von iranischen Revolutionsgarden kontrolliert werden. Die Staatsagentur Sana meldete, dass Stützpunkte des syrischen Militärs getroffen wurden. In dem Bericht war von einer "Aggression durch Kampfflugzeuge der US-Koalition" die Rede.

Eine offizielle Mitteilung der Koalition zu den Vorgängen lag nicht vor. Ein Sprecher des US-Zentralkommandos sagte: "Wir haben keine Meldungen über einen Angriff der Koalition gegen Ziele oder Kräfte, die mit dem syrischen Regime in Verbindung stehen." Auch das US-Verteidigungsministerium teilte mit, von einem Luftschlag nichts zu wissen.

Die Stützpunkte liegen Sana zufolge in der ostsyrischen Provinz Deir al-Sor. Dort kämpfen die Truppen der Assad-Regierung mit der Unterstützung Russlands und zum Teil auch die US-geführte Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS).