Im Streit um die Finanzierung der Hochschulen hat die Bundesministerin einen neuen Vorschlag gemacht. Für einen Studienplatz solle das Bundesland zahlen, aus dem die Studierenden stammen, und nicht das Standortland der Universität.
"Mehr Wettbewerb zwischen den Universitäten braucht faire Regeln", sagte Edelgard Bulmahn (SPD) dem DeutschlandRadio Berlin.
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Studiengebühren lehnte sie erneut ab. Für ein Erststudium sollen auch künftig keine Gebühren erhoben werden. Darin sei sie sich mit ihren SPD-Länderkollegen einig, sagte die Bildungsministerin.
Derzeit finanzierten die Stadtstaaten Hamburg und Bremen zum größten Teil die Studentenausbildung für Niedersachsen. Auch Nordrhein-Westfalen zahle das Studium für viele junge Menschen aus anderen Bundesländern.
Zugleich sollte aus den Länderhaushalten aber mehr Geld für die Grundausstattung der Hochschulen zu Verfügung gestellt werden. "Deutschland liegt an Vorletzter Stelle in Europa bei den Bildungsausgaben. Das kann sich dieses Land auf Dauer nicht leisten", warnte die Bundesministerin.
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(dpa)
Protest gegen dritte Startbahn
Abgesehen davon, dass in CH Studiengebühren völlig normal sind und lautlos akzeptiert, reichen die Beträge von 800 CHF bis 2000 CHF (Lugano) pro Semester und- was wäre daran falsch?
Sodann ist der Schweizer Staat sehr tätig, was oben missverständlich dargestellt wird: allein aus den Studiengebühren liesse sich der Hochschulbetrieb nicht finanzieren, daher "bezahlt" auch der Staat und zwar kräftig. Dank des interkantonalen Finanzausgleichs, wird es einigermassen gut ausgeglichen, was "wer wo kostet". Etwas mehr Gründlichkeit wäre dem Thema schon angemessen gewesen.