Die Wertvorstellungen von Deutsch-Türken und einheimischen Deutschen gehen weit auseinander. Das Innenministerium diskutiert derweil eine zeitlich begrenzte Zuwanderung.
Zwischen vielen Deutsch-Türken und einheimischen Deutschen gibt es häufig unterschiedliche Wertvorstellungen. Insbesondere die jüngeren Deutsch-Türken besinnen sich auf traditionelle Vorstellungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag in Berlin vorgestellte Studie der Meinungsforschungsinstitute Info GmbH und Liljeberg Research International.
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Zwischen den Welten: Junge Deutschtürkin in Köln. (© Foto: dpa)
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Demnach ähneln die Vorstellungen der Deutsch-Türken eher denen von Menschen, die in der Türkei leben, als denen der Deutschen. Besonders bei Jüngeren, den 15- bis 29-Jährigen, stellt die Untersuchung einen stärkeren Hang zu islamischen Werten, wie zum Beispiel der Jungfräulichkeit vor der Ehe, fest. Ältere Türken zeigen sich - zum Beispiel beim Thema Abtreibung - toleranter als die jüngeren.
Groß ist die Kluft zwischen deutschen und türkischen Vorstellungen beim Thema Homosexualität. Während mehr als die Hälfte der Deutschen gleichgeschlechtliche Ehen akzeptiert, ist es bei den Deutsch-Türken nicht einmal ein Drittel. Der Studie zufolge, bei der 1000 Deutsch-Türken und Türken befragt wurden, fühlt sich knapp die Hälfte der in Deutschland lebenden Türken noch immer unerwünscht.
Nach Einschätzung der früheren Berliner Ausländerbeauftragten Barbara John entkräftet die Studie einige Klischees. So sei zum Beispiel die deutsch-türkische Kernfamilie mit ihren 3,5 Mitgliedern deutlich kleiner als eine durchschnittliche türkische.
Die unterschiedlichen Wertvorstellungen empfindet John nicht als "Hindernis der Integration". Homogenität sei schließlich kein Rezept gegen soziale Konflikte, sagte sie. 2,7 Millionen Türken leben in Deutschland, ungefähr ein Drittel hat die deutsche Staatsbürgerschaft.
Unterdessen erklärte das Bundesinnenministerium, es wolle die zeitlich befristete Zuwanderung von Ausländern wieder auf die Tagesordnung setzen. "Wir müssen die Diskussion über zirkuläre Migration führen", sagte der neue Innenstaatssekretär Ole Schröder (CDU) auf einer Tagung des Bundesamtes für Migration in Nürnberg.
Die Pläne gehen auf den früheren Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zurück und sehen vor, dass Migranten aus armen Ländern für einige Jahre in Deutschland arbeiten dürfen, dann aber wieder heimkehren müssen. Der Vorteil dieses Modells sei, dass die Migranten Geld und Wissen in ihr Heimatland bringen könnten. Industrieländer gewönnen Arbeitskräfte, sagte Schröder. Kritiker sehen darin ein neues Gastarbeitermodell.
(SZ vom 20.11.2009/mikö)
Bundespräsident Gauck
Dafuer werden Toechter und Schwestern , gelinde gesagt, am Weiterleben gehindert.
Inwzischen gibt es ueber 50 solcher Ehrenmorde,
Wo bleibt der Aufschrei der muslimischen Welt?
Wo bleiben die Lichterdemos welche die unschuldigen Seelen beweinen.?
Da wenn jedesmal die Werte der kulturen in Betracht gezogen werden, und den Teutonen nichts anderes als sog. Ehrenmorde im Zusammenhang mit den ach so verhaßten Türken einfällt, möchte ich einige aktuelle westliche Werte genauso transportiert wissen, wie mann es dem Türkischen etc. andichtet... Nun...
Vorab möchte ich sagen, daß ich alle verurteile, die im Zusammenhang mit den sog. Ehrenmorden jemanden töten... Ferner möchte ich sagen, daß nicts aber gar nichts mit irgendwelchen Türkischen Werten zutun hat... Andere Völker in der Türkei möchte ich aus Piätät nicht hearziehen... So nun zu hohen westlichen Wetren, die genauso viel mit den westlichen Werten Zutun haben, wie die Ehrenmorde mit den Türkischen... Es sind verbrechen und nichts anders... nun...
Möchtest Du hier im Westen schnell reich werden?
Schließe einen hohe Risikolebensversicherung auf Deine Frau und schaffe sie so schnell wie möglichst aus dem Weg!
ODER..!? Noch einfacher...
HAst Du vermögende Eltern und sie sind sehr alt...!?
Laase sie Senil und Dich zum Vormund erklären und nehme sie aus!
ODER, hier...!
Sind Deine Eltern Schwerkrank, fange schon mal an ihre Vermögen beiseiteschaffen, damit die Verwanten leer ausgehen...
INFAM und Verlogen...
Fallet beim Leichenschmaus übereinander her und verhandelet übder die Vermögen der verblichenen!
USW. USW..
Damit ihr sieht, daß man mit Vorurteilen gegen Jede Kultur argumentieren kann, wollte ich einige hier zum Besten über die ach so ziwilisierte westliche Kultur ein paar Beispiele geben... Wachet auf..! Gebet der medialen Indoktrination keine Chance.!. Wir sind alle Leidende... Jede auf seine Art und Weise...
Adee!
Das wird immer witziger mit Ihnen. Sie beleidigen andere und fühlen sich dann selber beleidigt. Wie gesagt, Sie sollten aufhören sich hier in den Mittelpunkt zu stellen. Wenn Sie Anerkennung wollen, sollten Sie nicht gegen Teile der Gesellschaft hetzen. Ihr Verhalten lässt einen pathologischen und fremdenfeindlichen Hintergrund vermuten.
Sie nehmen zu dieser Debatte nicht nur Stellung, Sie wollen anderen Ihr traditonelles Weltbild aufdrücken. Und das verkaufen Sie dann als Toleranz.
Sie können mich mit Ihren Beleidigungen nicht treffen. Das ist eben Ihre Art der Polemik. Sie werden mir auch nicht den Mund verbieten können, indem Sie mir unterstellen, ich würde mich in den Mittelpuknt drängen.
Ich erlaube mir lediglich, zu einer Debatte Stellung zu nehmen, die auch eine Wertedebatte ist. Und da gibt es eben Werte in unserer westlich- europäischen Kultur, die unverhandelbar sind. Die "Kluft zwischen den Werten", die etliche Türken nach den Informationen dieses Artikels empfinden, wird sich deshalb nur auf eine Weise schließen lassen: indem die Werte der westlichen europäischen Kultur von denen anerkannt werden, die ja inzwischen selbst eine Diskrepanz der eigenen Wertvorstellungen zu den hierzulande gültigen Wertvorstellungen beobachten.
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