Mehr als 40 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr als Flüchtlinge, Asylbewerber und Vertriebene gelebt. Sie stammen vor allem aus Entwicklungsländern.
Etwa 42 Millionen Menschen haben nach einer Erhebung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR Ende vergangenen Jahres zwangsweise außerhalb ihrer Heimat gelebt. Davon waren 16 Millionen Flüchtlinge und Asylsuchende sowie 26 Millionen zum Teil im eigenen Land vertriebene Menschen, wie das UNHCR am Dienstag in Genf und Washington mitteilte.
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Flüchtlinge aus dem Swat-Tal in einem Auffanglager der Vereinten Nationen in Pakistan. (© Foto: dpa)
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Nach der neuen Studie ist zwar die Zahl der Heimatlosen um 700.000 niedriger als zum gleichen Zeitraum 2007. Aber die jetzt schon für das laufende Jahr bekannten Flüchtlingswellen etwa in Pakistan, Sri Lanka und Somalia glichen dies schon jetzt mehr als aus, erklärte UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres. "Wir erleben weiterhin langfristige interne Vertreibungen etwa in Kolumbien, dem Irak, der Demokratischen Republik Kongo und Somalia", sagte Guterres.
Flüchtlingswellen in Pakistan, Sri Lanka, Somalia
Rund 80 Prozent der Heimatlosen lebten in Entwicklungsländern. Die meisten bleiben für lange Zeit ohne Aussicht auf eine Rückkehr. Nach dem Bericht des UNHCR leben 29 verschiedene Nationalitäten von 25.000 oder mehr Flüchtlingen in 22 Ländern. Diese Menschen sind fünf Jahre oder länger vertrieben und haben derzeit keine Aussicht auf Rückkehr.
Damit leben mindestens 5,7 Millionen Flüchtlinge nahezu ohne Hoffnung. Die Zahl der Rückkehrer ging zurück und zwar um 17 Prozent, was die Wiedereingliederung betrifft, und 34 Prozent für im Lande Vertriebene. Insgesamt wurden Ende 2008 zwei Millionen Rückkehrer gezählt.
Die größten Flüchtlingsströme im eigenen Land verzeichnet Kolumbien mit etwa drei Millionen. Im Irak sind es 2,6 Millionen - davon alleine in den vergangenen drei Jahren 1,4 Millionen Menschen. Mehr als zwei Millionen im inneren des Landes Vertriebene gab es in der sudanesischen Darfur-Region. Neue bewaffnete Konflikte zwangen im Osten der Demokratischen Republik Kongo 1,5 Millionen sowie in Somalia 1,3 Millionen Menschen zur Flucht. Auch der Konflikt in Georgien vertrieb 135.000 Menschen.
Ebenfalls rund 80 Prozent der Flüchtlinge finden Aufnahme in Entwicklungsländern. Dazu gehören Pakistan mit 1,8 Millionen, Syrien mit 1,1 Millionen und der Iran mit 980.000. Deutschland nahm über 582.000 Menschen auf. Die meisten Flüchtlinge sind Afghanen (2,8 Millionen) und Iraker (1,9 Millionen), die zusammen 45 Prozent der Flüchtlinge ausmachen, die vom UNHCR betreut werden.
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(sueddeutsche.de/dpa/ehr/gba)
Die Ärzte in München
Und Deutschland ist zumindest mittelbar an vielen dieser Auseinandersetzungen beteiligt und sei es nur als Waffenhändler. Daher ist die Aufnahme von Flüchtlingen schon ein Gebot. Nur sollten dann auch die Firmen, die die Waffen in diese Länder verkaufen, dafür
zur Kasse gebeten werden, anstatt das über die Sozialkassen zu finanzieren.
Dein Beitrag erfordert Nachdenklichkeit,eine Tugent die nicht jeder hat. Es stimmt und macht traurig,wenn man sieht was man seit ueber 60 Jahren mit Menschen macht. Egoistische Politiker und Geschaeftemacher, sowie skupellose Proviteute,haben massieven Anteil an diesen Geschehen. Hinzu kahm noch der Ost - West Konflickt und nicht zu vergessen,die Raeuberhaeuptlinge,die Geisseln der Nationen. Auch in Europa,hatten wir solche Banditen an der Macht,das hat im Balkan lange Traditionen gehabt,Jedes Dorf seine Raeuberbande. herauskahm ein blutiger Buergerkrieg,nur die Nato hat dann mehr schlecht als recht eingegriffen,um das schlimmste zu verhindern. Auch dies Banditen,hatten bei uns gute Fuehrsprecher,diese leute mochten die Nato nicht,warum auch immer.
ich nehme an Ihr Beitrag war ironisch gemeint, er ist jedoch lediglich zynisch und menschenverachtend!
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"Rund 80 Prozent der Heimatlosen lebten in Entwicklungsländern", d.h. meist in den angrenzenden Ländern der Krisenländer in Afrika, Asien und Lateinamrika.