Auch wenn Umweltminister Sigmar Gabriel für die Einführung einer neuen Pendlerpauschale ist - mit den Forderungen von CSU-Chef Huber kann er sich nicht anfreunden.
Umweltminister Sigmar Gabriel hat sich für eine neue Pendlerpauschale ausgesprochen. Diese solle für weite Strecken nicht unbegrenzt gelten, sondern nach oben gedeckelt werden, sagte der SPD-Politiker der Welt(Dienstagausgabe). Die Kosten sollten über den Abbau ökologisch unsinniger Subventionen gegenfinanziert werden. Dazu zählte Gabriel Steuervorteile für spritfressende Dienstwagen.
Umweltminister Sigmar Gabriel findet den Vorschlag von CSU-Chef Erwin Huber zur Wiedereinführung der Pendlerpauschale "ungerecht." (© Foto:)
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Das Finanzministerium betonte dazu, zunächst werde man das noch für dieses Jahr erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts abwarten. Vorher sehe man keinen Handlungsbedarf. Auch Gabriels Ministerium stellte klar, dass der Minister erst die von den Karlsruher Richtern gestellten Kriterien abwarten wolle. Gabriels Äußerungen seien als "Überlegungen" zu verstehen.
Gabriel selbst sagte in dem Interview ebenfalls, man solle zunächst das Verfassungsgerichtsurteil ansehen. Doch nannte er die jetzige Form der Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer "ungerecht, weil sie nach Höhe des Gehaltes nach oben veredelt und nach unten verelendet".
Dabei brachte er eine Deckelung ins Gespräch. "Unsere Eltern sind auch irgendwann der Arbeit nachgezogen und haben vom Staat nicht verlangt, dass er eine tägliche Heimfahrt von mehr als 200 Kilometern subventioniert", sagte Gabriel. "Da mag es Ausnahmen geben, die wir regeln können, aber prinzipiell scheint mir eine Deckelung nach oben vernünftig zu sein."
CSU-Pläne für Gabriel "in hohem Maße ungerecht"
Die Haushaltskonsolidierung dürfe nicht in Frage gestellt werden, sagte der SPD-Politiker. Eine Gegenfinanzierung sei nötig. "Ich verstehe nicht, warum 15 Liter Spritverbrauch pro 100 Kilometer bei einem Geländewagen als Dienstkraftfahrzeug steuerlich abgesetzt werden können, wenn der Halter ein solches Auto für seine beruflichen Tätigkeiten nicht braucht", sagte er. "Wer so eine Spritschleuder unbedingt fahren will, soll das von mir aus tun, aber nicht auf Kosten der übrigen Steuerzahler."
Gabriel attackierte die CSU-Pläne zur Pendlerpauschale. "Wer wie Herr Huber und die CSU in Bayern nur die Wiedereinführung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer fordert, gibt Leuten wie mir mit hohem Einkommen eine noch höhere Pendlerpauschale", sagte Gabriel. "Mein Nachbar hingegen, der im Tiefbau arbeitet, Kinder hat und nicht sehr viel verdient, bekäme weiterhin gar nichts. Unsere Wegekosten sind aber gleich und für ihn sogar eine weit höhere Belastung. Das ist doch alles in hohem Maße ungerecht."
CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer zeigte sich hingegen sicher, dass sich seine Partei mit ihren Vorstellungen zur Pendlerpauschale durchsetzen werde. "Bei der Pendlerpauschale ist der Zuspruch für die CSU aus der CDU enorm groß", sagte er der Berliner Zeitung. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Bewegung in der CDU so sehr in unsere Richtung verstärkt, dass die CDU auch offiziell in unsere Richtung geht."
(AP/bica)
Debatte über Militäreinsatz in Syrien
von Knut - aber nicht seinem Pfleger,
kann man doch sowieso nicht erst nehmen:
1. lässt seine dienstwagen neben dem ICE fahren und gibt drinnen im Zug Interviews, wie umweltfreundlich er - ausgerechnet er - sei
2. fleigt alleine in einem riesenhet von mallorca zur kabinettssitzung und zurück
3. schmeisst als Niedersächsischer Ministerpräsident das Geld mit vollen Händen zum Fenster raus und - nachdem er abgewählt wurde - mahnt sodann einen "strikten Sparkurs" an.
Das sind keine Politiker sondern Komniker für die muppet-show.
Um so schlimmer, dass sie immer unter dem veremeintlichen Zauberwort "Sozial" daherkommen.
1-3 zeigt, wie sozial diese SPD-Brüder wirklich sind. Sehr sozial für sich selbst - sihe auch Oskar die Fontaine in seiner Arbeiter-und Bauernvilla.
Wer denen auf den Leim gehat - hat es auch nicht besser verdient.
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Wie wäre es mit der alten Pendlerpauschale, die könnte man, ohne Angst vor dem Urteil des BVG sofort wieder einführen. Politische Aktivität sieht anders aus.
Wie sollen Politiker, die in diese rüben Flachwassern operieren eine richtungsgebende Politik machen. Wären nich doch 50,3cent besser?
Gabriel irrt wie bei dem ganzen ÖKO Getue wieder mal planlos in der Landschaft herum.
Kokus Öl fördern oder doch besser nicht, oder nur wenn's schon schimmelt, oder rosa ist.
Aktionismus ohne Substanz kann man da nur sagen.
Werbungskostenpauschale hoch, dann werden wenigstens auch die echten ÖKOs, nähmlich die Radfahrer belohnt.
Gute Nacht Deutschland
... ist ein Schlag ins Gesicht für alle die wirklich überlegen können und müssen. Ein Minister der nur durch dunpfe Parolen und vorbeten von Idelogien glänzt hat von seiner Kompetenz her nicht einmal am Stammtisch etwas verloren. Bevor Herr Gabriel den Mund aufmacht und über die Pendlerpauschale oder andere Werbungskosten schwadroniert, die zur Erzielung von Einkommen notwendig sind, sollte er erst einmal Steuergesetze und Abgabenordnungen in die Hand nehmen, lesen und zu verstehen versuchen. Vielleicht findet er auch jemanden der es ihm erklärt. Kleiner Tip §9 Einkommensteuergesetz als Einstieg.
Herr Gabriel sollte beim Umweltschutz bleiben. Aber anscheinend ist auch hier seine Ahnung begrenzt, ansonsten wäre sein Trip mit Angela Merkel nach Grönland, um den Klimawandel mit eigenen Augen zu sehen, wie beide sagten, nicht notwendig gewesen. Aber wer will sich schon so eine schöne Urlaubsreise entgehen lassen.
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