Der Mindestlohn bleibt ein Streitthema zwischen SPD und Union. Jetzt verlangt Unions-Fraktionschef Volker Kauder Nachbesserungen.
Unions-Fraktionschef Volker Kauder hat Nachbesserungen beim Mindestlohn verlangt und eine Aufnahme der Zeitarbeitsbranche ins Entsendegesetz kategorisch ausgeschlossen. Es müsse gesichert sein, dass Tariflöhne immer Vorrang vor staatlich festgesetzten Mindestlöhnen hätten, "und es kann nicht sein, dass große Unternehmen mit den Gewerkschaften Mindestlöhne vereinbaren, die dann kleinere Wettbewerber aus dem Markt drängen", sagte Kauder der Bild-Zeitung.
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Volker Kauder verlangt Nachbesserungen beim Mindestlohn. (© Foto: AP)
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Er sei sich zwar sicher, dass die Union mit großer Mehrheit dem Kompromiss zustimmen werde - "aber nur unter der Voraussetzung, dass in den Parlamentsberatungen an einigen Punkten nachgebessert wird".
Ebenfalls für klärungsbedürftig hält Kauder die Frage, für welche Branchen der Mindestlohn in Betracht komme. Wie zuvor schon Kanzlerin Angela Merkel schloss auch Kauder dies etwa für die Zeitarbeitsbranche aus. "In dieser Branche gibt es gute Tarifverträge - und damit keinen Mindestlohn."
Die Koalition hatte vereinbart, dass eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) in den nächsten Monaten darüber berät, auf welche Wirtschaftszweige das Entsendegesetz ausgeweitet wird und damit dort ein Mindestlohn für die gesamte Branche möglich wird. Das Bundeskabinett hatte erst vorige Woche zwei Gesetzentwürfe beschlossen, mit denen der Mindestlohn ausgeweitet werden soll.
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, sie sei realitätsblind, wenn sie behaupte, es gebe kein Lohndumping in der Leih- und Zeitarbeit.
Er warf der Kanzlerin vor, "nicht zureichend über die soziale Lebenswirklichkeit der Menschen orientiert" zu sein.
(AP/Reuters/gdo/woja)
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wissen alle das es Lohndumping gibt in der Zeitarbeit, Kauder bekommt ja vielleicht Provisionen von dieser Branche.
Hiermit bewerbe ich mich bei Frau Merkel als Politischer Leiharbeiter. gut bin ich eben ein billig Kanzler aber ich denke mit der Hälfte des Einkommens von Frau Merkel lässt es sich gerate noch so leben. Ich gehe auch als Teilzeitkanzler so für 5 Std. pro Tag.
oder sollte nicht langsam, lt. EU, das Equal-Pay-Prinzip greifen ?
Kauder und der Rest der Politikerclique wollen vermutlich ihren Judaslohn einfahren, indem sie der Zeitarbeitsindustrie weiter Billigstarbeitskräft zur Verfügung stellen und sie gleichzeitig vor der billigen Zeitarbeitskonkurrenz aus Polen etc. schützen (Freizügigkeit) indem Lohndumping das Allheilmittel darstellt.
Und machen wir uns nichts vor : Die SPD schielt ebenso auf die selbe Klientel wie die CDU. Und dies sind sicher nicht die Arbeitnehmer. Es sind die Großfirmen, Aktionäre und, die als Wirtschaftsweisen getarnten, Lobbyisten, die die Politik bestimmen.
Mit dem Judaslohn vor Augen sind ja auch schon Schröder, Clement, Riester und Müller ganz gut gefahren.
Dass den Arbeitnehemern die Schei.. bis über beide Ohren und den Firmen die Gewinne bis über den Scheitel stehen, haben wir maßgeblich diesen Halu.... zu verdanken.Klar, dass man dieses win-win-System zwischen Politik und Wirtschaft zu Lasten des willfährigen Stimmviehs kaum aufgeben wird.
Ist für das Ausbluten und Verarmung des deutschen Volkes.
reparaturarbeiten, propagandawort
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