Im Gegensatz zu einer Forderung aus der SPD will Innenminister Schäuble nur einen kleinen Teil der irakischer Flüchtlinge in Deutschland Schutz gewähren.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat Forderungen aus der SPD zurückgewiesen, mindestens 10.000 Irak-Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen.
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Innenminister Wolfgang Schäuble will nur einen "kleinen Teil" der Irak-Flüchtlinge aufnehmen. (© Foto: ddp)
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Der Vorschlag des Vorsitzenden des Innenausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy (SPD), habe ihn "überrascht", sagte Schäuble am Rande eines EU-Innenministertreffens in Brüssel.
Schäuble will nur einem kleinen Teil der Irak-Flüchtlinge gezielt Schutz in Deutschland anbieten. Eine EU-Entscheidung dazu solle bis zum Jahresende fallen, sagte Schäuble. "Die Lage hat sich ja glücklicherweise im Irak deutlich besser entwickelt als wir gehofft haben." Der Irak bemühe sich mit wachsendem Erfolg, die Geflüchteten zurückzuholen.
"Es wird ein kleiner Teil von Flüchtlingen bleiben, die nicht zurückkehren werden, denen eine Rückkehr auch nicht zuzumuten ist", sagte Schäuble. Dabei gehe es vor allem um besonders gefährdete Minderheiten. Über deren Ansiedlung in Europa solle im Einvernehmen mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk später entschieden werden.
Der SPD-Politiker Edathy wirft Schäuble und der EU eine Verzögerungstaktik vor. "Die EU-Innenminister dürfen sich nicht länger um eine Aufnahme irakischer Flüchtlinge herummogeln",sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Schäuble hatte im April eine Initiative für eine verstärkte Aufnahme verfolgter Iraker in der EU gestartet. Er war auf Druck der irakischen Regierung Ende Juli aber zurückgerudert. Der Irak wünscht eine Rückkehr der Flüchtlinge, die zum Wiederaufbau des Landes beitragen sollen.
(AFP/ddp/gal/cag)
Reiseknigge: Türkei
...Sie sprühen ja nur vor Res.sentiments...
"Ich stelle mir das gaaaanz gemütlich vor, wenn man Iraker, die alles was sie besassen durch die USA verloren haben (einschliesslich geliebter Familienmitglieder) in den USA unterbringt. Das ist ein gaaaanz tolle Idee. Zahlen sollen sie gefälligst, aber Menschen zu diesen Verbrechern schicken?"
Die USA hat Menschen vieler Religionen und Hautfarben aufgenommen, zumindest sehr, sehr große Teile der Gesellschaft sind ausgesprochen tolerant. Was meinen Sie Mit 'diesen Verbrec.hern'?
Die US-Gesellschaft als Ganzes? So klingt es fast...
Streiten Sie sich mit Willy13 weiter, der passt zu Ihrem Level: "Deutschland beherbergt 15 Millionen Leute aus aller Welt. Wir brauchen uns hier nicht vorwerfen zu lassen, irgendwie kleinlich bei der Aufnahme Notleidender zu sein"... Mannomann, rechnen Sie meinen halbamerikanischen Onkel und meinen halbitalienischen Nachbarn ab, bei denen hört sich 'beherbergt' etwas komisch an. Und dann überlegen Sie, wieviel Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund wirklich Flüchtlinge sind. Ganz so 'viele' sind's am Ende nicht...
Und Deutschland beherbergt 15 Millionen Leute aus aller Welt, viele davon sind Flüchtlinge. Wir brauchen uns hier nicht vorwerfen zu lassen, irgendwie kleinlich bei der Aufnahme Notleidender zu sein.
Ich stelle mir das gaaaanz gemütlich vor, wenn man Iraker, die alles was sie besassen durch die USA verloren haben (einschliesslich geliebter Familienmitglieder) in den USA unterbringt. Das ist ein gaaaanz tolle Idee. Zahlen sollen sie gefälligst, aber Menschen zu diesen Verbrechern schicken?
"Wieso ist es eigentlich immer Deutschland bzw. dessen Bürger, die für die Folgen fremder Kriege aufkommen? "
Sowas schreibt man, wenn man entweder komplett ich-bezogen oder komplett uninformiert ist.
Syrien hat 500.000 Iraker aufgenommen und der Libanon fast 30.000. Und das sind Länder die selber nicht gerade zu den reichen Nationen zählen. Pakistan beherbergt 1.8 Millionen Flüchtlinge, der Iran 1 Million.
Wo kommt man denn hin, wenn die Leibeignen aus den US-Kolonien anfangen zu flüchten, anstatt für ihre Herren zu arbeiten. Am Ende muss man noch eine Mauer bauen
Paging