Der CSU-Generalsekretär macht Stimmung gegen Seehofer: Gegen den CSU-Vize gebe es mehr Widerstand als gegen Erwin Huber.
Nach Einschätzung von Markus Söder gibt es gegen die Kandidatur des Bundesagrarministers für den CSU-Vorsitz mehr Widerstand als gegen die seines Konkurrenten Erwin Huber. Anders als der bayerische Wirtschaftsminister habe Seehofer in der Partei echte Gegner, sagte Söder der Passauer Neuen Presse. Allerdings bestehe die CSU auch nicht nur aus "Huber-Euphorikern", räumte der Generalsekretär ein.
CSU-Generalsekretär Markus Söder räumt Seehofer keine großen Chancen ein (© Foto: dpa)
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Laut dem Blatt gibt es in der CSU-Spitze Zweifel an der Glaubwürdigkeit Seehofers beim Wähler. Über die privaten Turbulenzen um Seehofer sagte ein CSU-Vorstandsmitglied, das nicht genannt werden wollte: "Natürlich schadet das Horst Seehofer, und zwar massiv. Er ist für viele CSU-Wähler mittlerweile am Rande der Glaubwürdigkeit angelangt."
Moralische Vorbehalte
Seehofer ist nach Medienberichten bereits zum zweiten Mal verheiratet, soll dies aber verschwiegen haben. Außerdem hat er angeblich eine Geliebte. Zu Medienberichten über seine erste Ehe betonte Seehofer, diese Meldungen seien "nichts Neues". "Das ist sehr durchschnittliches Niveau und entspricht in weiten Teilen nicht der Realität", betonte Seehofer. Die Tatsache seiner ersten Ehe sei bekannt gewesen.
Am Dienstag hatte bereits Kardinal Joachim Meisner moralische Vorbehalte gegen eine Wahl Seehofers zum CSU-Vorsitzenden geäußert.
Der Geistliche löste damit Empörung unter führenden CSU-Politikern aus. "Ich weiß nicht, in welchem Zusammenhang diese Äußerungen gefallen sind. Eine Partei jedenfalls würde sich davor hüten, sich in Berufungsverfahren von Bischöfen oder Kardinälen einzumischen", sagte CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer dem Münchner Merkur.
"Menschen wissen, was sie an ihm haben"
Der Vize-Vorsitzende der CSU-Grundsatzkommission, der Bundestagsabgeordnete Georg Fahrenschon, sagte dem Blatt, es sei "nicht Aufgabe einer Amtskirche, sich in Einzelfragen oder Personalentscheidungen einzumischen".
Seehofer sei selbst Mitglied eines Diözesanrats in seiner oberbayerischen Heimatregion Eichstätt. "Die Menschen vor Ort wissen, was sie an ihm haben", sagte Fahrenschon, der Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken ist.
Die Partei und ihre Delegierten könnten sehr gut abwägen zwischen den Schwierigkeiten, die das Leben für jeden bereithalten könne, und dem Anspruch, den jemand als Parteivorsitzender zu erfüllen habe.
Auch der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Helmut Mangold, ging auf Distanz zu Meisner. "Die in die öffentliche Diskussion geratene persönliche Lebensführung eines Politikers ist zunächst seine persönliche und gegebenenfalls auch die Angelegenheit seiner Familie. Hier hat sich die Öffentlichkeit nicht einzumischen", sagte Bayerns oberster Laienvertreter. Gleichwohl würden Politiker in der Öffentlichkeit sowohl nach ihrer Politik, "als auch nach ihrer persönlichen Lebensführung beurteilt".
Seehofer selbst lehnte eine Stellungnahme zu den Äußerungen Meisner ab. "Das kommentiere ich nicht", sagte er der Passauer Neuen Presse.
Weniger Rückendeckung erhilet Seehofer dagegen der Frauen-Union. Landesvorstands-Mitglied Barbara Lanzinger sagte der Bild-Zeitung: "Ich verurteile sein Privatleben nicht, aber die Wähler dürfen von einem CSU-Chef erwarten, dass Reden, Denken und Handeln übereinstimmen. Eine Debatte darüber muss auch in der derzeitigen Diskussion um den Parteivorsitz zulässig sein."
(AFP/ddp-bay)
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Maliziöse Zungen pflegen auf die Frage "Wer, außer Söder, ist blöder als Schröder?" zu antworten: "In Bayern und in der ganzen Wöllt, ist niemand, der diese Bedingung erföllt."
Aber das sind ja bloß maliziöse Zungen!
Es ist ja schön, dass sich der Herr Söder wieder zurück meldet und die
Wähler auf sich aufmerksam macht.
Nur zu Herrn Seehofer, da ruft unsere Familienministerin zu mehr Kindern die
Deutschen auf, und dann nimmt es ein Politiker sehr wörtlich und vermehrt die
Bevölkerung und dann ist`s auch nicht recht, weil ..........
wars doch so schön ruhig geworden. Eine "Freud " seine "Entsorgung" (zusammen mit dem Ede )! Nun "schwächelt" aber der "Horscht "auf der Zielgeraden,!Hat er vorher schon "gekränkelt" ( privat), und ? ,schon "is er wieder da" und schleimt beim Huber , es könnt ja was bringen.Der "Erwin" ist aber nicht dumm ,weil "alt"( erfahren), sodaß ihm die "Alarmglocken" läuten ("Ede in Not "und der "junge" Beisshund "zahnlos"). Darum ,keine Aufregung ! Das "Wieder-Präsent-Problem " ist keins ! Mangels Verstand bei "eahma" Mir san doch im Pisaland"!
Langsam kann man den Eindruck gewinnen, dass dieses Land keine anderen Probleme mehr hat. Wer regiert eigentlich im Freistaat noch, währen die gesamte CSU sich im Machtkampf und menschenverachtendem Intrigenspiel übt. Diese Staatsregierung wird schon seit einiger Zeit nicht mehr ihrem Verfassungsmässigem Auftrag gerecht. Es wäre jetzt Zeit für Neuwahlen, auch wenn sich danach nichts an den Machtverhältnissen ändern wird. Die CSU soll endlich wieder regieren und nicht den niederen Instinkten fröhnen. Es wäre für alle, Partei, Bürger, Bayern und Deutschland besser, wenn alle an dem Schmierentheater beteiligten Personen (Stoiber, Söder, Pauli, Huber, Seehofer ...) sofort von der politischen Bühne verschwinden und Platz für neue unbescholtene Personen machen. Mit diesen Leuten ist eine erfolgreiche und glaubwürdige Politik nicht mehr zu machen. Wer sich moralisch Minderwertig verhält und das gilt für fast den gesamten CSU-Führungszirkel, der hat in der Politik nichts mehr verloren. Die CSU sollte sowieso das "C" aus ihrem Namen streichen. Auch Intrigenspiel fällt unter Moralische Verwerfllichkeit und verletzt auch in unerträglicher Weise das Christliche Wertebild. Die CSU ist in Ihrer jetzigen Form nicht mehr Glaubwürdig und eine Katastrophe für den Freistaat. Also liebe Machtgeile CSU-Nomenklatura, zeigt Gewissen und tretet geschlossen zurück. Ab ins Privatleben und raus aus der Öffentlichkeit! Sonst gilt auch für Euch irgendwann : "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!".
Man hätte vermuten sollen, dass die CSU seit Waigel aufgehört hat , moralisch mit Steinen zu werfen, doch schiesst es sich aus der Deckung der Anonymität heraus immer noch votrefflich - wer ist da eigentlich unglaubwürdig?
Um die katholische Kirche indes muss man sich keine Sorgen machen, denn wenn Herr Meisner die Zeit hat, sich um das Privatleben Seehofers zu kümmern, scheint ja sonst alles in bester Ordnung zu sein!
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