Koalition

Schwarz-Gelb hat sich auf eine Gesundheitsreform geeinigt: Wie Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) am Dienstag in Berlin mitteilte, steigen die Krankenversicherungsbeiträge für Arbeitgeber von 7,0 auf 7,3 Prozent des Bruttolohns und werden dann dort festgeschrieben. Die Beiträge der Arbeitnehmer steigen dementsprechend von 7,9 auf 8,2 Prozent. Alle weiteren Kostensteigerungen werden in Zukunft von den Versicherten über Zusatzbeiträge getragen.

Auf dem Weg zu dieser langersehnten Einigung hauten sich die Koalitionäre in den vergangenen Monaten deftiges Vokabular um die Ohren - eine Übersicht.

Guido Westerwelle, Angela Merkel und Horst Seehofer scheinen sich in den wichtigsten Fragen der geplanten Gesundheitsreform endlich einig zu sein - dabei hatte die Koalition aus CDU/CSU und FDP in den vergangenen Monaten kein sonderlich harmonisches Bild abgegeben. Interner Zwist war an der Tagesordnung. Besonders scharf wurde der Ton in der Debatte um die von FDP-Gesundheitsminister Philipp Rösler geplante Einführung einer Kopfpauschale. Verunglimpfungen inklusive, selbstverständlich.

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6. Juli 2010, 13:02 2010-07-06 13:02:56  © sueddeutsche.de/ddp/dpa/hana