Das "Team Steinmeier" soll das Programm der SPD an Gesichter binden, greifbar machen, für was die SPD steht - und endlich den Wahlkampf des Kanzlerkandidaten anschieben. Doch ein Impuls sieht anders aus.
"Sie sehen einen gut gelaunten Kanzlerkandidaten". Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier ist gut gelaunt. Es sollen, schon zu Beginn, bloß keine Zweifel an ihm und seiner SPD aufkommen. Der Noch-Außenminister ist nach Potsdam gekommen, um sein Team vorzustellen, das "Team Steinmeier". Er ist gekommen, um zu signalisieren: Jetzt geht es los! Jetzt ist mit der SPD zu rechnen!
Will auf Sieg spielen: SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier bei der Vorstellung seines Kompetenzteams. (© Foto: AP)
Anzeige
Die Fakten sehen anders aus: In den Umfragen liegen die Sozialdemokraten weit hinter der Union. Institute prognostizieren CDU und CSU zusammen mit der FDP seit Monaten eine sichere Regierungsmehrheit. In Sachen Beliebtheit hat Kandidat Steinmeier keine Chance gegen Kanzlerin Merkel. Auch die Affäre um den gestohlenen Dienstwagen der SPD-Gesundheitsministerin stört empfindlich Steinmeiers Wahlkampfauftakt.
Jetzt steht der Kandidat vor dem Templiner See in Potsdam. Er sagt, was er seit Wochen sagt: "Wir spielen nicht auf Platz, wie spielen auf Sieg". Steinmeier will Kanzler werden, obwohl im Augenblick alles gegen ihn läuft. Und sein Schattenkabinett soll helfen, an diesem Traum festzuhalten. Es soll für den Wähler sichtbar Kompetenzen an Gesichter binden. Es soll greifbar machen, für was die SPD steht. Vor allem aber soll von dem Team ein Impuls ausgehen.
Als Steinmeier mit der Vorstellung der Seinen fertig ist, ist eines klar: Ein Impuls sieht anders aus.
Peer Steinbrück, derzeit für die Finanzen verantwortlich und Steinmeiers Star unter den Ministern, soll künftig auch für die Wirtschaft verantwortlich sein, ein neuer Karl Schiller. Ansonsten bleiben die etablierten Kräfte auf ihren angestammten Plätzen.
Neue Gesichter präsentiert Steinmeier nur in Zonen, die in der großen Koalition von Unions-Ministern geführt werden. Zum Beispiel: Ulrike Merten. Die anerkannte Verteidigungsexpertin gehört seit elf Jahren dem Verteidigungsausschuss an. Jetzt soll die 57-Jährige dem CDU-Minister Franz-Josef Jung Widerstand bieten. Oder: Udo Folgart, Diplom-Agraringenieur und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbands. Er soll als Landwirtschaftsminister Ilse Agner (CSU) beerben.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 2 nächste Seite
- Thema
- Bundestagswahl RSS
- Causa Schmidt und Steinmeier Kandidat ohne Kraft 30.07.2009
- Regierungsteam der SPD Merkels Accessoire 30.07.2009
- SPD-Schattenkabinett Steinmeier verzichtet auf Schmidt - vorerst 29.07.2009
- SPD-Wahlkampf Der Kandidat auf Sommerreise 24.07.2009
- Polit-Poetry-Slam auf sueddeutsche.de Slam die Wahl! 09.07.2009
- Bundestagswahl Mathematik für Sieger 29.04.2010
- 100 Tage Schwarz-Gelb Wie gut war Merkels Mannschaft? 04.02.2010
"Undercover" bei Paketzusteller GLS
....und wozu Kompetenz bei der SPD in den letzten 11 Jahren geführt hat zeigen die letzten Umfrage Ergebnisse. 25 %....und wir setzen auf Sieg ?
Leider gibt es aber auch keine Alternativen ! Also....weiter so ?
was will er damit gewinnen,
Sackhüpfen beim nächsten Parteitag?
die gesellschaft möchte also eine veränderung. medien und vorhersagen zollen der spd schlechte noten. die spd leitete ein veränderung bei - sie bot ihre werte über discounter an. soll eine veränderung wirklich durch die konservativ/liberalen herbei geführt werden?
träumet weiter und bleibet liegen, wenn die zeit gekommen und die augen geöffnet - dann lasset euch mit leisen worten ins ohr träufeln, dass nichts wichtiger im leben als wachstum sei und auf eurer frage hin, für wen dieser wachstum=arbeit sei, ihr ein müdes lächeln erntet und fort an den rücken des verkünders betrachten dürft.
Atmen nimmt, ist doch der GAU vorprogrammiert...
Und bis dahin wird gelogen, betrogen und verschleiert, nur um an der Macht zu bleiben...
denn beide befinden sich im Würgegriff Obamas, der Wall-Street, der EU und eines Staates am östlichen Mittelmeer, dessen Namen man in diesem Land nicht mehr nennen darf, wenn man ihn kritisieren will.
Beide "Teams" wissen, dass sie angesichts dieser Tatsachen nichts, absolut nichts tun können (vorausgesetzt, sie hätten eine Ahnung für die Lösung der Probleme, die sie ohnehin nicht haben).
Es geht doch nur noch um den Erhalt ihres sterbenden Systems, um die Erhaltung ihrer Pfründe...zumindest, so lange noch ein Cent aus dem Steuerzahler herauszuholen ist.
Da man aber denen, die NOCH Steuern zahlen systematisch die Luft zum
Paging