Außenminister Steinmeier geht davon aus, dass die EU vor Sonntag kein Abkommen mit Serbien schließen wird. Die Politik gegenüber dem Balkanstaat solle sich jedoch nicht ändern.
Eine Blockade des geplanten Vertrages über eine Annäherung zwischen Serbien und der EU bedeutet nach Ansicht von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) keine Änderung der Politik gegenüber dem Balkanstaat.
"Wir sind in schwierigen Zeiten": Außenminister Steinmeier rechnet vor der Wahl in Serbien nicht mit einem EU-Abkommen. (© Foto: AP)
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"Im Gegenteil, wir wollen, dass Serbien auf dem europäischen Weg bleibt", sagte Steinmeier am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. "Und wir wollen deshalb Signale an Serbien setzen, dass die europäische Hand ausgestreckt bleibt."
Die Niederlande hatten am Montag mit Unterstützung Belgiens erneut bekräftigt, ein "Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen" (SAA) mit Serbien könne nur unterzeichnet werden, wenn Belgrad zuvor den als Kriegsverbrecher gesuchten serbischen Ex-General Ratko Mladic an das UN-Tribunal in Den Haag ausliefert.
"Ich weiß, dass die Niederländer in der Frage der Zusammenarbeit Serbiens mit dem Tribunal noch strikter sind als alle anderen europäischen Staaten", sagte Steinmeier. "Es darf aber nicht der Eindruck entstehen, als gebe es hier in 26 anderen Staaten eine geradezu laxe Haltung." Bisher hatte die EU stets eine "uneingeschränkte Zusammenarbeit" Serbiens mit dem Gericht gefordert.
Steinmeier sagte: "Wir und auch die anderen verlangen eine Zusammenarbeit - eine loyale, eine effizientere Zusammenarbeit mit dem Strafgerichtshof als Serbien sie bisher gezeigt hat."
"Wir sind in schwierigen Zeiten", räumte der Minister ein. Im Kosovo werde über Unabhängigkeit gesprochen, Serbien befinde sich zwischen zwei Präsidenten-Wahlgängen. Die Europäer sollten sich "vorsichtig und mit größtmöglicher Geschlossenheit den Prozessen, die dort im Augenblick stattfinden, nähern".
Zur Reaktion der EU auf die in Kürze erwartete Unabhängigkeitserklärung des Kosovos wolle er nicht spekulieren: "Ich nehme zur Kenntnis, dass die Dichte der Diskussion im Kosovo im Augenblick zunimmt."
(dpa/Retuers/sonn/bica)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Klassengesellschaften, das ist mitterweile wieder Mode sogar in der SPD.
Was ist das für ne Geste?? Eine Hand ausgestreckt um Serbien zu "helfen" die andere greift nach dem Messer um von hinten 15% oder 12000 Qkm serbisches Territorium mit allen Ressourcen zu amputieren.
Es gibt da auch die bislang totgeschwiegene Variante einer 2. Schweiz, falls die EU internationales Recht brechen will. Falls nicht, so haben Russland, wie auch die Radikalen, Konservativen, Sozialisten auch genug Liberale des serbischen Volkes und und und keine Probleme in ein WIRTSCHAFTSbündnis mit der EU zu treten. Niemals ein Staat!!!!! KAnn sich die BRD abschminken.
Erpressung kommt erst mal gar nicht in Frage und wenn die Pipeline da ist wird mehr Bewegung in die EU kommen.
Gibts auch nen Beweis das Ratko Mladic in Serbien ist? Natürlich nicht! Vielleicht kam er kämpfend um eine Festnahme zu entgehen um, ist auf Eis gelegt? Es wird somit vertuscht vor allem von den proeuropäischen Kräften bis eine Stimmung in Serbien geschaffen ist die eine Tötung gerechfertigt. Eine Verhandlung würde einigen NATOisten DIE HOSEN HERUNTERZIEHEN. So oder so der Plan ist zu verhindern, dass er ein Märtyrer wird. Was nicht funzen wird!!!
Vielleicht ist er in Guantanamo zu suchen oder in irgendeinem der hundert illegalen fast Konzentrationslager der "demokratischen" USA?
Selbe Wahrscheinlichkeit, der USA trauen nur die Verlierer.
PS: Von Karadzic wird vermutet, dass er sich in Montenegro aufhält!!!!!!!!!!
DAS ist dann nicht so schlimm, denn die MAFIA dort an der Macht ist ja ausreichend diskriminierend ANTIserbisch und damit proeuropäisch.