Im Kampf gegen Steuerhinterziehung will Finanzminister Steinbrück stärker gegen Banken und Versicherungen vorgehen. Der Schweiz droht er mit ernsten Konsequenzen.
Finanzminister Peer Steinbrück hat im Kampf gegen unfairen Steuerwettbewerb neben einer engeren internationalen Zusammenarbeit nationale Maßnahmen angekündigt. Im Bereich der Finanzmarktaufsicht sei vorgesehen, verstärkt gegen Banken und Versicherungen vorzugehen, die Niederlassungen in sogenannten Steueroasen unterhielten.
Konditionen, die die Deutschen zum Steuerhinterziehen verführen - Schweizer Banken wie die UBS will Finanzminister Steinbrück auf die Schwarze Liste setzen. (© Foto: dpa)
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Im deutschen Steuerrecht sollen nach seinen Worten die Voraussetzungen geschaffen werden, dass für Staaten und Gebiete, die die OECD-Grundsätze zur Transparenz und zum Auskunftsaustausch nicht gewährleisten, "die Steuerbefreiung für Dividenden ausgesetzt werden kann".
Der Abzug von Betriebsausgaben bei Geschäftsbeziehungen soll in diesen Fällen eingeschränkt werden können. Die Entlastung von der deutschen Quellensteuer könne dann versagt werden, wenn Dividenden und Lizenzgebühren an Gesellschaften gezahlt werden, deren Anteilseigner in solchen Staaten ansässig seien.
Auch international will Steinbrück große Schritte tun: So soll die Schweiz auf die Schwarze Liste der OECD kommen, um sie zu mehr Kooperation im Kampf gegen internationalen Steuerbetrug zu zwingen. "Die Schweiz bietet Konditionen an, die deutsche Steuerzahler dazu bringen, Steuern zu hinterziehen", sagte der SPD-Politiker auf einer internationalen Konferenz gegen Steuerbetrug in Paris.
Man könne in Deutschland Steuerbetrug nicht nachweisen, weil die Schweiz die Informationen dazu vorenthalte, sagte Steinbrück mit Blick auf das strikte Bankgeheimnis: "Deswegen gehört die Schweiz auf die Schwarze Liste."
Auf der Liste der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) stehen derzeit nur drei Länder: Andorra, Liechtenstein und Monaco. Ihnen wird vorgeworfen, durch ihre nationale Gesetzgebung die Steuerflucht aus dem Ausland zu begünstigen. Im Frühjahr 2009 soll die OECD-Liste aktualisiert werden.
- Steuerflucht Steuermoral - global 20.02.2008
- Fürst Albert in Berlin "Der Finanzplatz Monaco ist sauber" 27.02.2008
(Reuters/AP/cag/gdo)
"Undercover" bei Paketzusteller GLS
Diesmal aber hoffentlich von unserer Kanzlerin und auf den nackten Hintern ihres völlig enthemmten Finanzministers, der gegenüber Nachbarstaaten die Peitsche schwingen will. Ein Minister der sich nicht im Griff hat, sollte zurücktreten oder entlassen werden.
Wenn die SZ meint, diesen Kommentar wieder löschen zu müssen, dann möge sie bedenken, dass die Idee des Peitschens nicht von mir, sondern von dem in dieser Zeitung hofierten Minister kam!
Im Hinblick auf das Schweizer Steuersystem stellt Peter Ludäscher die berechtigten Fragen: »Wieso das bessere System bekämpfen? Sollten wir es nicht einfach kopieren?« Diese Fragen scheinen nicht so schwer zu beantworten zu sein, zumal doch bekanntlich das Bessere der Feind des Guten ist. Nur wird dabei übersehen, daß das, was wir haben, mit etwas Gutem überhaupt nichts zu tun hat. Es ist im Gegenteil ein einziger Murks. Und einen solchen abzuschaffen, getraut sich erwiesenermaßen niemand, wie es die Beispiele Rechtschreibreform und Relativitätstheorie überdeutlich vor Augen führen. Darüberhinaus besaß man sogar noch die Arroganz und Borniertheit, das Idealsystem von Paul Kirchhof mit populistischer Desinformation gezielt schlechtzureden und seine segensreiche Einführung mit allen Mitteln zu verhindern.
..... und heute Mittwoch 22.10.08 hat die Polizei bei der Förderbank KFW eine Razzia durchgeführt , man staune wer dort im Verwaltungsrat sitzt....Herr Peer Steinbrück !
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Wenn unsere lieben Landsleute nämlich erst einmal gemerkt haben, dass ihr sauer verdientes Schwarzgeld plötzlich als Schrott auf den Cayman Islands landen könnte, wird es mit der Liebe zur Schweiz vorbei sein.
Ausserdem werden in Kriegszeiten deutsche Vermögen in der Schweiz konfisziert. Auch nicht gerade vertrauensbildend. Und nach Durchsicht der Leserkommentare im Tagesanzeiger (Zürich) steht der Kriegsausbruch unmittelbar bevor.
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