Der US-Präsident wendet sich an die Muslime und will mit Iran reden. Wie Obamas Schritte zu werten sind, erklärt Stefan Kornelius, SZ-Außenpolitikchef, im Video-Interview.
US-Präsident Barack Obama verliert keine Zeit, um sich den Brandherden der Welt zu widmen. In einem Fernsehinterview sendet er versöhnliche Botschaften an die Muslime, kündigt volle Entschlossenheit im Friedensprozess in Nahost an - und lässt selbst Gesprächsbereitschaft mit Iran verkünden. Was ist von Obamas ersten Schritten zu halten? Drei Fragen an Stefan Kornelius, Leiter der Außenpolitikredaktion der Süddeutschen Zeitung.
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Wie wichtig ist Obamas Friedenssignal an die Muslime?
Wie sind Obamas erste Initiativen in Nahost zu bewerten?
Obama will direkte Gespräche mit Iran. Der richtige Weg?
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/Gökalp Babayigit, Videos: Marcel Kammermayer)
Protest gegen dritte Startbahn
diese Form sollte auch den Moderatoren, und wenn nur einmal alle 14 Tage zur Verfügung gestellt werden ... so als Allgemeine kurze Rückschau der wichtigsten behandelten Themen...
Man möcht ja schließlich früher oder später seinen Kommunikationspartner auch einmal
ansichtig werden - weiter so ;-)
Im Orient sind zwar meistens alle desorientiert, doch vielleicht handelt Obama den Iranern ja die nordkoreanische Lösung ab.
Die USA verhandeln mit dem Iran "auf gleicher Augenhöhe", wie das von
Obama ja bereits vor der Wahl angekündigt wurde.
- Nicht irgendwann, sondern sofort, wie das von Stefan Kornelius ja auch in seiner Bedeutung hervorgehoben wird.
Das Ergebnis wird sein, dass der Iran Kontrollen seiner Atomanlagen
zulässt und dass Hillary Clinton aus diesen Verhandlungen mit einem
Friedensplan für Israel zurückkommt, in welchem der Iran
stellvertretend für die arabische Welt das Existenzrecht Israels
anerkennt. Allerdings unter der Bedingung, dass Israel die seit dem
Sechstagekrieg besetzten Gebiete an die Palästineser zurückgibt, die
Rückkehr der Flüchtlinge zulässt und Wiedergutmachung, u.a. für die
Zerstörungen in Gaza leistet. Unter anderem.
Als Gegenleistung wird das Embargo gegen den Iran aufgehoben und
vermutlich auch eine Zusammenarbeit im Iraq vereinbart. Letztlich
also die defacto - Führungsrolle des Iran in der Golfregion anerkannt
und paraphiert.
- Wie schnell auch das gehen wird... da werden wir uns wohl alle die Augen reiben, nicht nur Stefan Kornelius.
C.
Aber bis jetzt ist es nur ein symphatischerer Kopf, der Machtapparat und Bush´s Gehirn ist noch vor Ort. Er selbst hatte ja kein nenneswertes.
Es sind noch eine Menge gefährliche Leute in und um die Regierung aktiv. Die "zahlreichen "Services", die "Think Tanks", die alten Dunkelmänner- und Frauen, die Intriganten, die Leute, die wissen wie man zündelt, Aufstände in anderen Staaten antreibt und willfährige Marionettenregime installiert.
Vor denen muss die Welt sich nach wie vor fürchten, sollte Obama keinen Riegel vorschieben.
Wenn er das kann und es beginnt gut, dann ist Licht am Ende des Tunnels in Sicht.
Auf ein Neues, denn das kann man den Moderatoren gar nicht oft genug sagen:
Aha, der Moderator hat sich an dem Spruch "Gib jemandem Macht und er wird sie missbrauchen" gestört. War wohl schon wieder zu subversiv, denn mit dem gleichen Spruch könnte man auch das Tun des Moderators abhandeln. Das ist wohl der Job, vergleichbar mit dem des Kassierers beim Supermarkt: Keiner will in machen, so daß es am Ende die Schwächsten trifft, was meist die Lehrlinge sind. Und gerade die Schwachen müssen dann ihre trostlose Situation überkompensieren. Bei der Süddeutschen Bildzeitung sieht das dann so aus, daß wahllos Kommentare zurückgewiesen werden, mit dem Hinweis auf irgendwelche schwammig verfassten und deshalb beliebig auslegbaren Regeln. Eine Auseinandersetzung mit den Kommentatoren vermeidet man so, aber die kann man von einem Schwachen auch nicht verlangen.
Aber genau wie bei den Zwangsverpflichteten an der Kasse, vergisst man bei der Heimleitung, daß man es mit Kunden zu tun hat. Kunden, die das Geld in den Laden bringen, damit die Löhne bezahlt werden können.
An dieser Stelle sei nochmals daran erinnert, daß die SZ mit dem Spruch "Seien Sie anspruchsvoll" wirbt. Man muß feststellen, daß man aber genau das nicht will, oder die subalternen Chargen, so wie z.B. die Moderatoren, kennen den Spruch gar nicht, weil er in Zeitungen abgedruckt ist, die sich eben nicht mit den eingewachsen Fußnägel von irgendwelchen Dahergelaufenen beschäftigen, sondern investigativen und ernstzunehmenden Journalismus betreiben.
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