Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue und des Betruges gegen Klaus Ernst. Der Linken-Chef hält dagegen.
Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Linken-Chef Klaus Ernst. Der Bundestagsabgeordnete werde der Untreue und des Betrugs verdächtigt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Mittwoch. Geprüft wird, ob Ernst Flüge zu Gewerkschaftstreffen und Aufsichtsratssitzungen von Unternehmen unrechtmäßig über den Bundestag abgerechnet hat. Es gebe den "Anfangsverdacht strafbaren Verhaltens", sagte Steltner.
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Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Linken-Chef Klaus Ernst. (© ddp)
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Laut Abgeordnetengesetz werden durch den Steuerzahler nur diejenigen Flugtickets erstattet, die in "Ausübung seines Mandats" anfallen. "Ich habe mich vollkommen korrekt verhalten", sagte Ernst der Süddeutschen Zeitung. Er habe die Reisen immer auch mit "mandatsbezogenen Terminen" verbunden. "Keinesfalls habe ich mich persönlich bereichert", betonte Ernst. Hätte er die Reisen nicht über den Bundestag abgerechnet, wären die Kosten von den betroffenen Unternehmen oder der Gewerkschaft übernommen worden, sagte er.
Die Ermittlungen kamen nach einer anonymen Anzeige aufgrund eines Artikels des Spiegel in Gang. Dieser hatte im Mai unter Berufung auf "Insider" und "interne Unterlagen" gemeldet, dass Ernst ,,in zahlreichen Fällen seine Flüge als Gewerkschaftsmann oder Aufsichtsrat dem Steuerzahler in Rechnung gestellt haben'' soll. Angeführt werden Flüge Ernsts an drei Tagen von 2007 bis 2009. So soll Ernst dem Bundestag Flüge zu einer Sitzung des Aufsichtsrates der SKF GmbH in Frankfurt am Main, zu einem Treffen der IG Metall und zu einer Sitzung des Aufsichtsrats der ZF Sachs AG in Rechnung gestellt haben. Bis vor kurzem war Ernst Bevollmächtigter der IG Metall in Schweinfurt; den Posten gab er nach seiner Wahl zum Bundesvorsitzenden der Linkspartei auf.
Hinweise über diesen Bericht hinaus gibt es bislang offenbar nicht. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sei am 7. Juli schriftlich unterrichtet worden. Nach Ablauf gesetzlicher Fristen haben man ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, sagte Steltner. Schon nach Erscheinen des Spiegel-Artikels hatte die Linksfraktion ein der SZ vorliegendes Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags in Auftrag gegeben, das Klarheit über die Zulässigkeit der Abrechnungen durch Ernst schaffen sollte.
Darin wird die Feststellung, ob Tätigkeiten ,,Mandatsbezug'' aufweisen, als "schwierig" bezeichnet. Politische Vorträge "dürften regelmäßig in Ausübung seines Mandats erfolgen", heißt es in dem Gutachten. Die schon vor der Abgeordnetenzeit begonnene Mitgliedschaft in einem Aufsichtsrat "dürfte hingegen im Regelfall eine Tätigkeit neben dem Mandat sein". In den Aufsichtsräten zweier Schweinfurter Unternehmer sitzt Ernst schon länger.
(SZ vom 22. Juli 2010/segi)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Das ist Öl auf die Mühlen der Linkshasser!
so lange zum Brunnen, bis er bricht, oder Hochmut kommt vor dem Fall lauten wahre deutsche Sprichwörter
Im Ernst,wie sagte der gute Mann in der Sueddeutschen Zeitung Marxismus ist ihm nicht fremd. Nun wer den Marxisus nach EX DDR Machart kennt der weiss auch,was euch gehoert gehoert mir auch und was ich habe geht dich nichts an. Wieder so ein Saubermann aus dem Bundestag.
ist doch ausgleichende Gerechtigkeit. Ihnen genügt der Anfangsverdacht, dass jemand "rechts" oder nicht ganz so "fortschrittlich" ist wie Sie, und schon gießen Sie in voller Fürsorglichkeit Ihr Füllhorn üpber ihn aus. Anderen langt eben der Verdacht, da sei einer "links", wobei das nun im konkreten Fall ausgemachter Dumpffug ist. Da ist von einem konkreten Anfangsverdacht einer strafbaren Handlung die Rede. Auch wenn`s weh tut, StGB und StPO gelten auch für Ihre Gesinnungsgenossen. Und wenn das Ernstle nix getan hat, wird die StA das Verfahren einstellen, und wenn er was getan hat, kriegt er eben auf die Finger. Nicht, dass er es nochmal macht. Hat ja bei Cem Ö. auch geholfen oder war`s der Friedman Michel?
(Fortsetzung)
Das Verhältnis des Arbeitnehmers zu seinem Betriebe war vor 1933 im Beginn einer die
Interessen des Arbeitnehmers berücksichtigenden Entwicklung. Diese Entwicklung war
aber 1933 noch nicht zu einem befriedigenden Abschluß gelangt. Während der Jahre
1933 bis 1945 waren auch die größeren industriellen Unternehmungen der Sache nach,
wenn auch nicht dem Namen nach, Staatsbetriebe. Der nationalsozialistische Staat nahm
sich das Recht, jede leitende Persönlichkeit, wenn sie ihm politisch oder wirtschaftlich
widerstrebte, ohne weiteres zu entfernen; er vergab Aufträge, er verteilte dementsprechend
die Rohstoffe, die Arbeitskräfte, er setzte Preise, Löhne usw. fest.
Der Arbeitnehmer war gegenüber seinem Betriebe machtlos. Es gab keine Lohnbewegungen,
keine Lohnerhöhungen, keinen Wechsel des Arbeitsplatzes, kein Mitspracherecht
bei der Führung der Betriebe. Es herrschte in vollem Umfange ein getarnter Staatssozialismus."
Quelle: "Ahlener Programm"
"Wie kann man so einen Schrott schreiben... sie müssen wohl noch viel lernen..."
Diese Selbsterkenntnis, Herr thomasca, die steht Ihnen aber mal wirklich gut.
selbstaendig
Paging