Zwar spricht CSU-Chef Seehofer noch immer von einem reinen "Routine"-Treffen. Dennoch: Beim Krisengipfel wollen CDU, CSU und FDP ihren Dauerzwist endlich beenden.
CSU-Chef Horst Seehofer versuchte abzuwiegeln. "Das hat nichts mit Krise zu tun, das ist Routine", sagte er am Donnerstag über das Spitzentreffen, das die Vorsitzenden der drei schwarz-gelben Koalitionspartner für den 17. Januar vereinbart haben.
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FDP-Chef Westerwelle, Kanzlerin Merkel und CSU-Vorsitzender Seehofer wollen beim Spitzentreffen am 17. Januar den Dauerstreit beenden. (© Foto: dpa)
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Doch wenn es tatsächlich nur Routine wäre, wie Seehofer am Rande der CSU-Klausur in Wildbad Kreuth glauben machen wollte, hätten er, die CDU-Vorsitzende Angela Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle auch bis zur Beratung des Koalitionsausschusses warten können, der turnusgemäß in der ersten Bundestags-Sitzungswoche des neuen Jahres nur zwei Tage nach dem Spitzentreffen tagt.
In Wahrheit haben wohl alle drei Parteivorsitzenden den Eindruck gewonnen, dass der Streit zwischen den Partnern zu einem gefährlichen Imageverfall der Koalition führen könnte.
Seriösere Linie gegen den Dauerstreit
Der Druck, dagegen etwas zu unternehmen, ist zuletzt immer größer geworden. Insbesondere in der CDU-Führung wuchs in den vergangenen Wochen das Bedürfnis, dem allgemeinen Zerreden der Leistungen und dem fortwährenden Streit um die Steuern entgegenzutreten. Während FDP und CSU auf die je eigene Art polterten, versuchten einzelne CDU-Bundesminister wie Finanzminister Wolfgang Schäuble oder Innenminister Thomas de Maizière lange Zeit vergeblich, dem Dauerzwist der Kleinen mit einer seriöseren Linie etwas entgegenzusetzen. Geholfen hat das wenig.
Außerdem wuchs über die Feiertage offenbar auch die Einsicht, dass dazu der normale Koalitionsausschuss, an dem auch Neu-Amtsträger wie FDP-Generalsekretär Christian Lindner oder steuerpolitische Überzeugungstäter wie Wirtschaftsminister Rainer Brüderle teilnehmen, nicht mehr das passende Forum sein könnte. Also sollen es nun Sechs-Augen-Gespräche werden. Dabei setzt die CSU, wie es in Kreuth intern heißt, auf eine "Phase der Ernüchterung".
Und die Unionsführung insgesamt hofft darauf, dass FDP-Chef Westerwelle eher Entgegenkommen zeigen könnte als die jungen und älteren Hardliner um ihn herum. So glaubt man in der Unionsspitze ausgemacht zu haben, dass Westerwelle in den vergangenen Wochen sehr genau registriert hat, dass er in persönlichen Umfragen wie in Umfragen für die Partei derzeit nicht sonderlich vom Festhalten an massiven Steuersenkungen profitiert.
Nächster Konflikt: Türkei
Hinzu kommt, dass sich CDU und CSU inzwischen besser vorbereitet fühlen für ein Treffen mit dem dritten Partner. Insbesondere die CSU hat ihr Interesse an einer seriöseren Haushaltspolitik entdeckt - und sich damit der Linie der CDU deutlich angenähert. Wie zur Bestätigung ging Lindner die CSU am Donnerstag wieder an: "Die CSU fordert anscheinend immer nur dann Steuererleichterungen, wenn in Bayern Wahlen bevorstehen", wetterte er.
Nach der Steuerpolitik und dem Streit über die Vertriebenen-Chefin Erika Steinbach kam am Donnerstag schon der nächste Konflikt hinzu. Wegen der Türkei gerieten CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt und der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), massiv aneinander.
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(SZ vom 08.01.2010/dmo)
Szene München
Die Drei aus Deppendorf. Mehr ist zu diesen Gestalten nicht zu sagen.
Die Frage bleibt: wer ist dümmer, die Personen, die dieses Kasperltheater für (gute) Politik halten, oder die Leute, die diese "Regierung" gewählt haben? Ich plädiere mal einfach für Letztere... denn Erstere haben davon zumindest ein Super-Auskommen, ein bisschen Macht, das ein oder andere Mal ihre Visage im Fernsehen und und und. Letztere haben davon schlicht: NICHTS (außer Ärger, Kosten, Verdruß).
Danke ihr lieben schwarz-gelben Wähler! Hoffentlich tuts euch noch mehr weh als den an dieser "Regierung" Unschuldigen.
die Kritik des Abgeordneten Wimmer an der Merkel berichtet?
Mit der Merkel werden Menschenrechtsverletzungen schwerster Art unverändert fortgesetzt. Im Jahr 2005 stellte die Merkel das Programm für die Legislaturperiode unter das Motto "Mehr Freiheit wagen". Tatsächlich aber hat die Merkel in den letzten 4 Jahren u.a. dafür gesorgt, dass
- die Bürgerrechtsverletzungen schwerster Art unverändert fortgesetzt wurden,
- die dafür verantwortlichen Rechtsbrecher systematisch der Strafverfolgung entzogen wurden,
- mittels Vorratsdatenspeicherung sämtliche Verbindungsdaten von Internet- und Handy-Verbindungen über einen Zeitraum von 6 Monaten gespeichert werden,
- das BKA eigenmächtig - ohne Beaufsichtigung durch einen Staatsanwalt -präventive Ermittlungen ohne konkreten Tatverdacht durchführen darf,
- die Befugnisse des BKA zu Lauschangriffen auf Wohnungen nochmals deutlich ausgeweitet wurden,
- das BKA auch die Befugnis für Video-Überwachungen von Wohnungen erhalten hat,
- die Durchsuchung und Überwachung von Computern im Wege der sogenannten Online-Durchsuchung zulässig ist.
Die Merkel hat die Bürgerrechte vollständig ausgehöhlt und die letzten Restbestände der Verfassung faktisch außer Kraft gesetzt. Die Merkel hat den Begriff "Freiheit" damit vollständig entkernt.
Bitte entschuldigen Sie, es war ein Vergleich, der durch nicht zu rechtfertigen ist. Als ausgesprochener Fan der Augsburger Puppenkiste muss ich wirklich um Vergebung bitten.
Diese drei Personen stammen tatsächlich nicht von Lummerland, sondern von irgendwo hinter dem Mond.
Bitte hören Sie auf, Lummerland und die Lummerländer zu verunglimpfen.
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