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SPD: Sigmar Gabriel – Vom Harzer Roller zum Parteichef
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Gut eineinhalb Jahre benötigt Gabriel für seinen nächsten Karriereschritt. Am 15. Dezember 1999 wählt der Landtag den Mann aus Goslar zum neuen Ministerpräsidenten des Landes. Für diesen furiosen Schritt benötigt Gabriel Glück - zeigt aber auch sein politisches Geschick.
Der ins Kanzleramt enteilte Gerhard Schröder übergibt die Amtsgeschäfte an den bisherigen Innenminister Gerhard Glogowski. Als der über eine Affäre stolpert, wird der Posten erneut frei. Gabriel gelingt es schnell, die Bataillone hinter sich zu versammeln. Mit Umweltminister Wolfgang Jüttner und Wissenschaftsminister Thomas Oppermann hat Gabriel prominente, in der Partei etablierte Konkurrenten - doch in der Fraktion besitzt Gabriel die Hausmacht, agiert geschickt hinter den Kulissen und macht deutlich, dass die Partei sich jetzt kein Machtvakuum leisten könne.
Foto: dpa
11. November 2009, 15:13 2009-11-11 15:13:00