"Die SPD, die mich aufstellt, muss erst noch erfunden werden": Peer Steinbrück nannte Parteikollegen einst "Heulsusen", kämpfte für die Agenda 2010 und verlor die Schicksalswahl in NRW. Lange war der designierte SPD-Kanzlerkandidat eine Herausforderung für seine Partei, im Wahljahr 2013 will er eine für Angela Merkel sein.
Applaus für den Kandidaten: Peer Steinbrück tritt bei der Bundestagswahl für die SPD als Kanzlerkandidat antreten. Schneller als gedacht hat die Partei die Troika im Oktober 2012 begraben. Womöglich haben die Genossen eingesehen, dass die Diskussionen um die Kandidatur Energie verbrauchen, die sie besser im politischen Kampf gegen die Kanzlerin kanalisieren.
Bild: dpa28. September 2012, 13:55 2012-09-28 13:55:00 © Süddeutsche.de/olkl/rus