SPD-Kanzlerkandidat Peer SteinbrückDer Anti-Parteisoldat

"Die SPD, die mich aufstellt, muss erst noch erfunden werden": Damit lag Peer Steinbrück falsch. Der große Absturz fand nicht statt, die Sozialdemokraten legten unter seiner Führung sogar ein bisschen zu. Ein unkomplizierter Spitzenmann ist er für seine Partei trotzdem nicht gewesen.

Ein Porträt in Bildern. Von Von Sebastian Gierke

"Die SPD, die mich aufstellt, muss erst noch erfunden werden": Damit lag Peer Steinbrück falsch. Der große Absturz fand nicht statt, die Sozialdemokraten legten unter seiner Führung sogar ein bisschen zu. Ein unkomplizierter Spitzenmann ist er für seine Partei trotzdem nicht gewesen.

"Meine Karriere wird ein geordnetes Ende finden": Peer Steinbrück zieht sich aus der Spitzenpolitik zurück. Er wollte Kanzler werden, doch dieses Ziel hat der SPD-Kandidat nicht erreicht. Nun hat er seinen Rückzug aus der ersten Reihe der Sozialdemokraten angekündigt. Er strebe weder in der Partei noch in der Fraktion ein Amt an.

Bild: dpa 5. Juni 2013, 17:592013-06-05 17:59:03 © Süddeutsche.de/olkl/rus