US-Präsident Bush hat Nordkorea einen Friedensvertrag in Aussicht gestellt - unter bestimmten Bedingungen.

US-Präsident George W. Bush hat sich für ein Friedensabkommen mit Nordkorea ein halbes Jahrhundert nach dem Ende des Koreakriegs ausgesprochen.

Anzeige

"Wir freuen uns auf den Tag, an dem wir den Koreakrieg beenden können", sagte Bush am Freitag nach einem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Roh Moo Hyun im australischen Sydney.

Dazu müsse Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il nachweisbar "seine Waffenprogramme und Waffen" aufgeben, sagte Bush mit Blick auf Pjöngjangs Atomprogramm. Weitere Angaben wollte er nicht machen.

Nach dem Koreakrieg von 1950 bis 1953 hatten die USA und Nordkorea lediglich einen Waffenstillstand, jedoch keinen Friedensvertrag geschlossen. Formal befinden sie sich noch im Kriegszustand.

Unterdessen kündigte der US-Chefunterhändler bei den Gesprächen über Nordkoreas Atomprogramm, Christopher Hill, an, Fachleute aus den USA, China und Russland würden vom 11. bis zum 15. September nach Nordkorea reisen.

Dort würden sie die Stilllegung nordkoreanischer Atomanlagen überwachen, sagte er in Sydney, wo am Samstag das Gipfeltreffen des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) beginnt.

Leser empfehlen 

(AFP/dpa)