Versöhnliche Töne aus den USA: Die Antwort des US-Verteidigungsministers Gates auf die harschen Worte des russischen Präsidenten Putin ist freundlich ausgefallen: Die Partnerschaft zu Russland sei wichtige Voraussetzung, um die globalen Herausforderungen zu bewältigen.
US-Verteidigungsminister Robert Gates sieht eine Partnerschaft mit Russland als eine entscheidende Voraussetzung, um die globalen Herausforderungen der Menschheit zu bewältigen.
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Nach dem massiven Angriff von Russlands Präsident Wladimir Putin auf die Außenpolitik der USA hat Gates vor einer neuen Auseinandersetzung gewarnt.
"Ein kalter Krieg war genug", sagte Gates in seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz.
Gates: "Alte Spione sprechen eine klare Sprache"
Die Welt habe sich seit 1989 dramatisch gewandelt. Er betonte, dass Putin ebenso wie er aus den Geheimdiensten komme: "Alte Spione sprechen eine klare Sprache".
Er sei aber in einem "Umerziehungslager" gewesen, an einer Universität, sagte Gates.
Gates ging somit nur indirekt auf die scharfe Kritik von Russlands Präsident ein. Putin hatte am Vortag den Vereinigten Staaten vorgeworfen, die Welt unsicherer zu machen.
Der US-Verteidigungsminister hob des weiteren die Bedeutung der transatlantischen Sicherheitspartnerschaft hervor. Das Bündnis der USA mit ihren europäischen Partnern sei der Garant für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Nur die Nato könne die globale Bedrohungen durch Extremismus eindämmen. Deshalb sei es entscheidend, dass die Verbündeten ihre finanziellen und militärischen Verpflichtungen in der Nato erfüllten, sagte Gates.
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(dpa/AFP/AP)
Es wundert mich, daß das einfache Natomitglied USA von seinen Partnern nicht aus diesem Bund ausgeschlossen wird für seine offenen wiederholten und renitenten Verfehlungen politischer und militärischer Art, die Deutschland einst zu Recht des Ruf des personifizierten Bösen eingebracht hatten. Zugleich stürzen die USA alle anderen zivilisierten Kulturnationen in weltweite Abenteuer, von denen sie außer Toten und Kosten nichts haben, nichts bekommen und auch nichts bekommen können. Militäreinsätze in anderen, z.B. islamischen Ländern werden solange als Bedrohung verstanden, solange sie nicht lediglich zum Schutze humanitärer Maßnahmen dort stattfinden - versteht das niemand mehr? Auch wenn uns die USA anderes einreden möchten - sie erzeugen die Terrorgefahr erst. Damit ruinieren wir unseren ausgezeichneten Ruf in der Region ganz systematisch und vollkommen unnötig. Aber erst wenn der Ärgste mit dem Stören des Weltfriedens aufhört werden wir es auch, vorher natürlich nicht. Man ist ja dem großen Satan verpflichtet.
"Versöhnliche Töne aus den USA: Die Antwort des US-Verteidigungsministers Gates auf die harschen Worte des russischen Präsidenten Putin ist freundlich ausgefallen"
So ein Bloedsinn..)) Wer die Rede von Putin vollstaendig verfolgt hat, kann doch nur sagen, dass obwohl seine Worte souvaeren ausfielen, aber keineswegs "harsch".. Dem deutschen Leser waere doch zu empfehlen, weniger Vertaruen den Journalisten zu schenken, deren Lieblingsbeschaeftigung ist, einzelne Aussagen aus dem gesamten Kontext zu nehmen und die dann so zu kommentieren, wie es ihnen von oben befohlen wurde..)) Aber Gott sei Dank, gibt es in Deutchland noch genug Intellektuelle, di sich nicht manipulieren lassen..
zitiert aus obigem Beitrag:
"Der US-Verteidigungsminister hob des weiteren die Bedeutung der transatlantischen Sicherheitspartnerschaft hervor. Das Bündnis der USA mit ihren europäischen Partnern sei der Garant für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Nur die Nato könne die globale Bedrohungen durch Extremismus eindämmen. Deshalb sei es entscheidend, dass die Verbündeten ihre finanziellen und militärischen Verpflichtungen in der Nato erfüllten, sagte Gates."
Das muß man sich nur genau durchlesen - da steht schon alles: Wer nicht mit uns ist , ist gegen uns. Vogel friß oder stirb. Das gilt übrigens für Russland aber auch für die europäischen Staaten und ist für beide durchaus als Drohung zu verstehen. Man erinnere sich nur an die unverschämte Unterteilung Europas in ein Altes und Neues. Das stammte von D. Rumsfeld, Gates Vorgänger im Amt, damals hat er allen erklärt, warum der Irakkrieg unbedingt nötig sei. Übrigens auch auf dieser Münchner Konferenz. Man erinnert sich noch an Fischers "I`m not convinced" - es hat alles nichts genutzt.
Nicht nur die Nato sondern auch die EU verstehen die USA als ihren vorgeschobenen Stützpunkt, ihren verlängerten Arm. Jetzt kommt alles auf die Perspektive an, die man einnehmen möchte. Wer in den USA nach allen zurückliegenden Fehlentscheidungen noch immer den Heilsbringer sehen mag, wie offenbar viele politische Kommentatoren, schwenkt auf deren Kurs ein. Andere werden Eurpoa in der Pflicht sehen, einen dritten, einen eigenen Weg zu gehen. Das scheint zwar sehr unrealistisch, ist aber möglicherweise die einzige echte Alternative zwischen Pest und Cholera. Leseempfehlung: Scholl-Latour "Russland im Zangengriff"
Was bedeutet die transatlantische Sicherheitspartnerschaft? Sicherheit für wen? Vor wem?
Wieso haben wir die NATO mit Ende des Kalten Krieges nicht aufgelöst? Wieso ist sie von einem Verteidigungsbündnis zu einem Apparat für völkerrechtswidrige Interventionen geworden? Was hat das mit Sicherheit zu tun?
Für Millionen von Menschen auf der Erde ist die NATO nicht mehr als ein gewaltiges Terrornetzwerk. Das sollte uns zu denken geben.