Serbien Schlüsselzeuge im Djindjic-Prozess ermordet
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Gut drei Jahre nach dem tödlichen Attentat auf den ehemaligen serbischen Regierungschef Zoran Djindjic ist ein Schlüsselzeuge ermordet worden. Der Mord wäre vermeidbar gewesen.
Gut drei Jahre nach dem tödlichen Attentat auf den ehemaligen serbischen Regierungschef Zoran Djindjic ist ein Schlüsselzeuge ermordet worden.
Verehrt in Deutschland: Djindjic mit dem "Bambi" (neben seiner Frau).
(Foto: Foto: dpa)Die Leiche von Zoran Vukojevic-Vuk wurde außerhalb der Hauptstadt Belgrad auf der Autobahn gefunden, wie die serbische Nachrichtenagentur Beta am Samstag unter Berufung auf die Polizei meldete.
Zeugenschutz abgelehnt
Vukojevic hatte ein Zeugenschutzprogramm abgelehnt und wurde deshalb nicht von der Polizei geschützt.
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Er hatte früher der Gruppierung angehört, die für den Mord an Djindjic verantwortlich gemacht wird, und war ein Schlüsselzeuge im Verfahren gegen die mutmaßlichen Mörder des Ministerpräsidenten.
Der Prozess gegen 13 Angeklagte hatte im Dezember 2003 begonnen, wurde aber mehrfach verschoben. Djindjic wurde am 12. März 2003 am hellichten Tag vor dem Regierungssitz in Belgrad erschossen. Der reformorientierte Ministerpräsident hatte die erste Regierung nach dem Fall des jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic im Oktober 2000 geführt.